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France-Allemagne au XX e siècle – La production de savoir sur l'Autre (Vol. 4)- Deutschland und Frankreich im 20. Jahrhundert – Akademische Wissensproduktion über das andere Land (Bd. 4)

Volume 4. Les médias- Band 4. Die Medien

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Edited By Michel Grunewald, Hans-Jürgen Lüsebrink, Reiner Marcowitz and Uwe Puschner

Issu de la quatrième et ultime phase du programme «France-Allemagne au XX e siècle. – La production de savoir sur l'Autre» de la Maison des Sciences de l'Homme Lorraine, le présent volume est centré sur le rôle joué par les médias dans la production et la diffusion du savoir sur l'autre pays tout au long du XX e siècle. Son premier chapitre est consacré aux revues scientifiques des différentes disciplines qui ont produit/produisent et diffusé/diffusent le savoir sur l'Autre. Le second chapitre, quant à lui, présente une série de collections spécialisées éditées en France et en Allemagne et dédiées à l'autre pays. Le troisième chapitre est relatif aux médias électroniques qui sont devenus des acteurs incontournables de la production du savoir scientifique. Le quatrième chapitre, enfin, met en lumière la contribution à la connaissance du pays voisin qui est celle des périodiques culturels et des revues d'histoire destinées au grand public.
Der vierte und abschließende Band des Forschungsprojekts «Frankreich – Deutschland im 20. Jahrhundert. Die akademische Wissensproduktion über das andere Land» der Maison des Sciences de l'Homme Lorraine ist den Medien und ihrem spezifischen Beitrag bei der Wissensproduktion über das andere Land und deren Verbreitung gewidmet. Dies geschieht in vier systematischen Kapiteln, in denen zunächst wissenschaftliche Zeitschriften verschiedener Fachdisziplinen analysiert werden. In den folgenden beiden Kapiteln werden einschlägige wissenschaftliche Reihen und elektronische Medien wie Internetforen und Blogs untersucht. Am Schluss des Bandes werden zudem noch deutsche und französische Kulturzeitschriften, sowie populäre Geschichtszeitschriften untersucht.
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Die Neueren Sprachen als Forum der deutschen Franko-Romanistik (1893-1943): Michel Grunewald

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Michel GRUNEWALD*

Die Entwicklung des neusprachlichen Unterrichts wurde in Deutschland 50 Jahre lang – von April 1893 bis März 1943 – von einer Zeitschrift, den Neueren Sprachen, begleitet und mitgestaltet. Diese ursprünglich in Marburg und ab 1934 in Frankfurt am Main1 erscheinende «Zeitschrift für den neusprachlichen Unterricht» war ein Forum des Austausches, auf dem grundsätzliche und konkrete Fragen diskutiert wurden, die ebensowohl die Inhalte wie die Gestaltung des Unterrichts der englischen, französischen und (in wesentlich geringerem Maße) anderer Sprachen betrafen. In ihren monatlich erscheinenden zwischen 48 und 64 Seiten umfassenden Heften informierte sie über pädagogische Neuerungen, methodische Probleme, wissenschaftliche Veranstaltungen, Kongresse der Neuphilologen, Möglichkeiten des Lehrer-, Studenten- und Schüleraustausches, internationale Ferienkurse usw. Neben diesen Beiträgen eher praktischer Art, deren Adressaten vor allem Oberschullehrer waren, widmete die Zeitschrift einen anderen Teil ihres redaktionellen Raumes Aufsätzen, die kulturelle, literarische und landeskundliche Themen behandelten. Ein Viertel der Hefte war Rezensionen gewidmet.

Die vorliegende Studie hat das Selbstverständnis der Neueren Sprachen als Zeitschrift der deutschen Neusprachler und die Frankreichwahrnehmung zum Thema, die sich aus diesem Selbstverständnis ergab. Daher wird der Fokus der Untersuchung auf den Beiträgen kulturellen und landeskundlichen Inhaltes aus dem Bereich der Franko-Romanistik liegen, die von 1893 bis ← 21 | 22 → 1943 in den Neueren Sprachen erschienen sind. Nach einem kurzen Überblick über die Geschichte der Zeitschrift werden diese Aufsätze mit Blick auf den Wandel der Wahrnehmung Frankreichs unter deutschen Hoch- und Oberschullehrern vom Ende des...

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