Show Less
Restricted access

France-Allemagne au XX e siècle – La production de savoir sur l'Autre (Vol. 4)- Deutschland und Frankreich im 20. Jahrhundert – Akademische Wissensproduktion über das andere Land (Bd. 4)

Volume 4. Les médias- Band 4. Die Medien

Series:

Michel Grunewald, Hans-Jürgen Lüsebrink, Reiner Marcowitz and Uwe Puschner

Issu de la quatrième et ultime phase du programme «France-Allemagne au XXe siècle. – La production de savoir sur l'Autre» de la Maison des Sciences de l'Homme Lorraine, le présent volume est centré sur le rôle joué par les médias dans la production et la diffusion du savoir sur l'autre pays tout au long du XXe siècle. Son premier chapitre est consacré aux revues scientifiques des différentes disciplines qui ont produit/produisent et diffusé/diffusent le savoir sur l'Autre. Le second chapitre, quant à lui, présente une série de collections spécialisées éditées en France et en Allemagne et dédiées à l'autre pays. Le troisième chapitre est relatif aux médias électroniques qui sont devenus des acteurs incontournables de la production du savoir scientifique. Le quatrième chapitre, enfin, met en lumière la contribution à la connaissance du pays voisin qui est celle des périodiques culturels et des revues d'histoire destinées au grand public.
Der vierte und abschließende Band des Forschungsprojekts «Frankreich – Deutschland im 20. Jahrhundert. Die akademische Wissensproduktion über das andere Land» der Maison des Sciences de l'Homme Lorraine ist den Medien und ihrem spezifischen Beitrag bei der Wissensproduktion über das andere Land und deren Verbreitung gewidmet. Dies geschieht in vier systematischen Kapiteln, in denen zunächst wissenschaftliche Zeitschriften verschiedener Fachdisziplinen analysiert werden. In den folgenden beiden Kapiteln werden einschlägige wissenschaftliche Reihen und elektronische Medien wie Internetforen und Blogs untersucht. Am Schluss des Bandes werden zudem noch deutsche und französische Kulturzeitschriften, sowie populäre Geschichtszeitschriften untersucht.
Show Summary Details
Restricted access

Die Nouvelle Revue Française und die Literarische Welt: zwei ungleich-typische Zeitschriften: Wolfgang Asholt

Extract

Wolfgang ASHOLT*

Die Auswahl der beiden Zeitschriften lässt deutlich erkennen, dass ihr tertium comparationis die Literatur sein wird, also: welches Bild wird von der deutschen Literatur in der NRF entworfen und welches Bild der französischen Literatur vermittelt die LW ihren Lesern? Dass sich beide Zeitschriften in vieler Hinsicht unterscheiden, weiß jeder, der sie in den Händen gehalten hat: das gilt für das Format ebenso wie für die typographische und ikonographische Aufmachung oder die Erscheinungsweise und den Umfang: die NRF erscheint monatlich und die LW wöchentlich, und die NRF übertrifft die LW an Seitenzahlen um ein Vielfaches. Es gilt aber noch deutlicher für ihre epochale Bedeutung. Während die NRF seit nunmehr 105 Jahren erscheint und zu der französischen Literatur- und Kulturzeitschrift des vergangenen Jahrhunderts geworden ist, der schon vor ihrem großen Jubiläum grundlegende Arbeiten gewidmet wurden,1 konnte die LW nur von Oktober 1925 bis März 1933 erscheinen, in dieser kurzen Zeit wird sie zu der wichtigsten Literaturzeitschrift der Weimarer Republik. Was die Erscheinungsweise und den Typ der «Literaturzeitschrift» angeht, hätte sich auch ein Vergleich der Literarischen Welt mit den Nouvelles Littéraires (seit 1922) angeboten.2 Doch im Vergleich der beiden französischen Zeitschriften stellt die NRF nicht nur den einflussreicheren, sondern auch den repräsentativeren Spiegel ihrer Zeit dar, auch und gerade was die Literatur angeht. Der Vergleich wird sich also darauf zu beziehen haben, welches Bild von der Literatur der 1920er und der beginnenden...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.