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Im Nadelkorsett auf Tournee – Metaphern-Akkommodation im Therapiegespräch

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Sarah King

Das Thema dieser Arbeit ist die Angleichung oder Nichtangleichung (Akkommodation) verbaler und gestischer Metaphern zwischen Patient und Therapeut in der Psychotherapie. Den theoretischen Ausgangspunkt bildet ein kognitiv-linguistischer Ansatz: Unsere Wahrnehmung von der Welt, wie wir denken und handeln, wie wir uns auf andere beziehen oder uns anderen gegenüber ausdrücken – das alles beruht auf metaphorischen Konzepten. Die Autorin stellt vorerst die theoretischen Grundlagen vor und wendet die Theorie schliesslich praktisch an, indem sie ein Fallbeispiel gesprächsanalytisch untersucht. Als Fallbeispiel dient die Langzeitpsychotherapie einer Patientin mit einer Borderline-Problematik. Sechs audiovisuell aufgezeichnete Therapiestunden aus dem Beginn, dem mittleren Teil und dem Ende der Therapie werden im vorliegenden Band metaphernanalytisch untersucht. Zusätzlich führt die Autorin bei einzelnen auffälligen Sequenzen eine gestische Metaphernanalyse durch. Die Arbeit liefert einen Beitrag an die Grundlagen- und interdisziplinäre Forschung.
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6. Anhang

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6.1 Anhang 1: Verbalnotation

Nachfolgende werden die Notationskonventionen nach Dubois et al. (1992) und nach Dieth (1986) für die schweizerdeutsche Transkription aufgelistet.

6.1.1 Notationssystem DT

Die Transkription der verbalen Sprache stützt sich auf das von Dubois et al. (1992) entwickelte System der DT (discourse transcription). Je nach Fragestellung kann ein entsprechendes Komplexitäts-Level gewählt werden. Level 1 ist für einfache Transkriptionen geeignet, Level 4 für komplexe Transkriptionen, die auch eine genaue Analyse von zum Beispiel Sprechpausen und Intonation zulassen. ← 251 | 252 →

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6.1.2 Schweizerdeutsche Transkription nach Dieth

Die schweizerdeutsche Transkription befolgte die Regeln der weiten Dialektschreibung von Dieth (1986). Dabei wurde das Prinzip der möglichst lautnahen Schreibung verfolgt, ohne das semantische Prinzip zu verletzen. Das heisst, das Transkript sollte lesbar bleiben. Auf die Unterscheidung offener und geschlossener Vokale wurde verzichtet. Auch die Kernregel, dass Verschlusslaute stark geschrieben werden (also p statt b) wurde individuell gehandhabt, da je nach Dialekt die Verschlusslaute härter oder weicher klingen.

Im Wesentlichen wurden folgende Regeln befolgt:

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