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Psychologie der Lebendorganspende

Eine qualitative Studie zu Spendemotivationen, Spendeimperativ und der Relevanz von Geschlecht im Vorfeld einer Lebendorganspende

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Merve Winter

Das vorliegende Buch untersucht die psychische Situation von OrganspenderInnen und -empfängerInnen vor einer Lebendnierentransplantation. Ausgangspunkt für diese empirische Studie war der in den vergangenen Jahren häufig diskutierte Geschlechterunterschied in der Lebendorganspende, wonach Frauen häufiger zum Spenden bereit sind als Männer. Daher wurden Spendemotivationen und Entscheidungsprozesse im Hinblick auf eine Geschlechtsspezifik in den Blick genommen. Zentrales Ergebnis ist die Existenz eines so genannten «Imperativs zur Spende», der zwar für alle Angehörigen gilt, der aber in einer geschlechtsspezifischen Weise wirksam wird. Frauen vernehmen die «Anrufungen zur Spende» in anderer Weise als Männer und kommen diesen Anrufungen an sie häufig zuvor, während Männer vermehrt dann zu spenden scheinen, wenn außer ihnen niemand anderes in Frage kommt. Welche Herausforderung, Zumutung, aber auch Chance diese spezielle Situation im Vorfeld einer Lebendorganspende darstellt und wie sie psychisch verarbeitet wird, davon handelt dieses Buch.
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Dank

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Am Zustandekommen eines umfangreichen und mehrjährigen Projektes wie einer Dissertation sind immer mehrere Menschen beteiligt, ohne deren Unterstützung diese Arbeit nicht in dieser Form hätte entstehen können. Ihnen möchte ich für ihre tatkräftige Unterstützung danken:

Mein herzlichster Dank gilt meiner Doktormutter Frau Professorin Dr. Brigitte Boothe. Sie hat dieses Projekt von der ersten Idee im Jahr 2005 an über die Jahre am Graduiertenkolleg in Basel und Bern sowie in den letzten Jahren des Abschlusses geduldig und stets ermutigend und fördernd unterstützt. Bei Fragen war sie immer für mich da. Vor allem hat sie daran geglaubt, dass die Arbeit irgendwann fertig werden wird, was mir selbst phasenweise unrealistisch erschien. Ohne sie und ihre Anregungen, die wertvollen theoretischen und pragmatischen Hinweise wäre die Dissertation wohl nicht beendet geworden. Dafür gilt ihr mein größter Dank.

Auch Frau Professorin Dr. Gabriele Lucius-Hoene gilt mein herzlicher Dank. Sie hat sich zu einem frühen Zeitpunkt für dieses Projekt als Zweitgutachterin zur Verfügung gestellt und hat zu ihrem Wort auch über die lange Dauer dieses Projekts gestanden. In einer beeindruckenden Auswertungssitzung hat sie mir gezeigt, welche reichhaltigen Interpretationen aus einem Interview gewonnen werden können. Ihr Lehrbuch war während meiner Arbeit ein steter Begleiter und guter Ratgeber.

Frau Prof. Dr. Andrea Maihofer und Frau Prof. Dr. Regina Wecker von der Universität Basel gilt ebenfalls mein großer Dank. Die Jahre...

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