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Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft- Annales Suisses de Musicologie- Annuario Svizzero di Musicologia

Neue Folge / Nouvelle Série / Nuova Serie- 33 (2013)- Redaktion / Rédaction / Redazione: Luca Zoppelli

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Der 33. Band des Schweizer Jahrbuchs für Musikwissenschaft vereint Studien von Wissenschaftlern an Schweizer Hochschulen mit einigen Beiträgen aus der internationalen Forschungslandschaft. Mit dabei sind auch zwei Artikel aus der Feder junger Forscher, die kürzlich ihre Ausbildung an Schweizer Hochschulen abgeschlossen haben. Damit kann ein breites Spektrum an Interessen und Gegenständen berücksichtigt werden.
Die Artikel von Föllmi, Fahrenkämper und Vincent bieten Überlegungen und Erkenntnisse philologischen, archivalischen und historischen Charakters über drei Persönlichkeiten der schweizerischen Kulturgeschichte der letzten drei Jahrhunderte und deren Wirkungskontexte. Sie beleuchten die Komplexität ihrer Beziehungen zu politischen und sozialen Umfeldern in den europäischen Metropolen. Die Studien von Ahrend und Roccatagliati sind auf Forschungsinitiativen zurückzuführen, die von Schweizer Universitäten gefördert sind. Schliesslich entstammen die bedeutenden archivalischen und philologischen Beiträge von Lucentini und Zitellini. Dal Molin, Dotto und Girardi unterstützen mit ihren Beiträgen die anderen, für dieses Heft wesentlichen Themen: das 20. Jh., die Erscheinungsformen des Kompositionsprozesses im Musiktheater – vornehmlich dem Italienischen – und die Reflexion über Quellen, selbst wenn es sich nicht nur um ausdrücklich musikalische handelt.
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Zur Rekonstruktion der Musikbibliothek des Johann Rudolf Dömmelin (1728–1785) in der UB Basel

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MARION FAHRENKÄMPER (Frankfurt am Main)

Bei der «Musikbibliothek des Johann Rudolf Dömmelin» handelt es sich um eine Sammlung von Musica theoretica, die seit dem Jahr 1785 zum Bestand der Universitätsbibliothek Basel gehört. Als Legat mit einem Umfang von etwa 50 Drucken erhalten, birgt sie vornehmlich musiktheoretische Standardliteratur und ist bislang die einzig bekannte musiktheoretische Bibliothek des 18. Jahrhunderts aus Basel. Ihre Bedeutung liegt einerseits im Beitrag zur bisher relativ wenig erforschten Musikgeschichte Basels im 18. Jahrhundert1, andererseits in ihrem exemplarischen Aussagewert zur Frage der Inventarisierung von Musikalien im 18. und 19. Jahrhundert in der Universitätsbibliothek Basel.

Besitzer der Büchersammlung war der Basler Kirchenmusiker Johann Rudolf Dömmelin (1728–1785), dessen Nachname in verschiedenen deutschen Schreibweisen sowie den zugehörigen latinisierten Varianten auftaucht: «Demmelij» bzw. «Demmely»2, «Demmel»3, «Dömelin»4, «Dömmelin»5 oder «Ex legato Doem‹m›eliano»6. ← 59 | 60 →

Übersicht zum Leben des Johann Rudolf Dömmelin (1728–1785)

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