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Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft- Annales Suisses de Musicologie- Annuario Svizzero di Musicologia

Neue Folge / Nouvelle Série / Nuova Serie- 33 (2013)- Redaktion / Rédaction / Redazione: Luca Zoppelli

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Der 33. Band des Schweizer Jahrbuchs für Musikwissenschaft vereint Studien von Wissenschaftlern an Schweizer Hochschulen mit einigen Beiträgen aus der internationalen Forschungslandschaft. Mit dabei sind auch zwei Artikel aus der Feder junger Forscher, die kürzlich ihre Ausbildung an Schweizer Hochschulen abgeschlossen haben. Damit kann ein breites Spektrum an Interessen und Gegenständen berücksichtigt werden.
Die Artikel von Föllmi, Fahrenkämper und Vincent bieten Überlegungen und Erkenntnisse philologischen, archivalischen und historischen Charakters über drei Persönlichkeiten der schweizerischen Kulturgeschichte der letzten drei Jahrhunderte und deren Wirkungskontexte. Sie beleuchten die Komplexität ihrer Beziehungen zu politischen und sozialen Umfeldern in den europäischen Metropolen. Die Studien von Ahrend und Roccatagliati sind auf Forschungsinitiativen zurückzuführen, die von Schweizer Universitäten gefördert sind. Schliesslich entstammen die bedeutenden archivalischen und philologischen Beiträge von Lucentini und Zitellini. Dal Molin, Dotto und Girardi unterstützen mit ihren Beiträgen die anderen, für dieses Heft wesentlichen Themen: das 20. Jh., die Erscheinungsformen des Kompositionsprozesses im Musiktheater – vornehmlich dem Italienischen – und die Reflexion über Quellen, selbst wenn es sich nicht nur um ausdrücklich musikalische handelt.
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Editorische Probleme des vertonten Textes in Anton Weberns George-Vertonungen. Beispiele zur aktuellen Arbeit an der Anton Webern Gesamtausgabe

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Editorische Probleme des vertonten Textes in Anton Weberns George-Vertonungen: Beispiele zur aktuellen Arbeit an der Anton Webern Gesamtausgabe

THOMAS AHREND (Basel)

Zunächst einige einführende Bemerkungen zur Anton Webern Gesamtausgabe. Nachdem der größte Teil der nachgelassenen Webern-Quellen in den 1960er Jahren in den privaten Besitz des amerikanischen Pianisten und Musikwissenschaftlers Hans Moldenhauer kam, war der Webern-Forschung ein Zugang zu den Materialien nur beschränkt möglich.1 Dies änderte sich in den 1980er Jahren durch den Erwerb eines großen Teils dieser Quellen durch die Paul Sacher Stiftung in Basel.2 Die Anton Webern Gesamtausgabe entsteht am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel in enger Zusammenarbeit mit der Paul Sacher Stiftung und wird seit Oktober 2006 vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert. Zudem existiert seit 2010 eine durch Mittel der Ernst von Siemens Musikstiftung finanzierte Zweigstelle in Wien innerhalb der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Erscheinen wird die Anton Webern Gesamtausgabe in einer Print-Online-Hybrid-Edition, deren gedruckte Bände bei der Universal Edition in Wien publiziert werden (Weberns Hausverlag zu dessen Lebzeiten).3

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde die eigentliche Edition durch Sichtung und Beschreibung aller relevanten Quellen in einer Datenbank sowie durch Erstellung verschiedener Probeeditionen und Formulierung von Richtlinien vorbereitet. Weitere bisherige Aktivitäten der Anton Webern ← 199 | 200 → Gesamtausgabe waren darüber hinaus die Organisation verschiedener Tagungen4 sowie die Gründung einer Schriftenreihe Webern-Studien.5

Der bekanntere Teil von Weberns Œuvre besteht in der Hauptsache aus 31 vom Komponisten mit Opuszahlen versehenen Werken, die...

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