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Simpliciana

Schriften der Grimmelshausen-Gesellschaft- XXXV. Jahrgang / 2013

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In Band 35 (2013) der Simpliciana werden sechzehn Vorträge veröffentlicht, die während einer Tagung mit dem Rahmenthema «Der Teutsche Michel. Kulturpatriotismus und Sprachverhalten im Werk Grimmelshausens und in der oberrheinischen Literatur der Frühen Neuzeit» Mitte Juni 2013 in Oberkirch und Renchen gehalten wurden. Darüber hinaus erscheinen in diesem Jahrbuch drei weitere Beiträge zum Werk des simplicianischen Autors und ein Aufsatz zum Fortleben der Figur des deutschen Michels in Karikatur und Volkskunde in Böhmen. Der Rezensionsteil berichtet wie gewohnt über Neuerscheinungen zu Grimmelshausen und zur Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit.
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Astronomie – Literatur – Volksaufklärung. Der Schreibkalender der Frühen Neuzeit mit seinen Text- und Bildbeigaben. Hrsg. von Klaus-Dieter Herbst. (Jörg Jochen Berns)

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Astronomie – Literatur – Volksaufklärung. Der Schreibkalender der Frühen Neuzeit mit seinen Text- und Bildbeigaben. Hrsg. von Klaus-Dieter Herbst. Bremen: edition lumière 2012 (Presse und Geschichte – Neue Beiträge 67; Acta Calendariographica. Forschungsberichte 5). 500 S., zahlr. Abb.

Wer die Forschungen zur Geschichte der frühneuzeitlichen Schrift- und Bildpublizistik im Blick behalten will, hat seit den neunziger Jahren seine liebe Not. Denn die Kenntnis der Dokumente, die auf uns gekommen sind, wie auch dessen, was Forscherinnen und Forscher dazu zu sagen wissen, stellt schon rein quantitativ vor immense Leseaufgaben. Wie es dazu kommen konnte, muss hier nicht weitläufig erklärt werden. Denn dass die generelle Zugänglichkeit aller Archive, Museen, Bibliotheken durch die Wiedervereinigung Deutschlands samt Konstituierung der EU ermöglicht wurde und zugleich der individuelle Zugriff auf immer mehr digitalisierte historische Dokumente selbst realisierbar wurde, wissen wir alle. Und davon profitieren wir alle.

Die spannende Frage indes, ob und in welchem Umfang die neue Qualität der historischen Publizistikforschung institutions- und wissenschaftsöffentliche Anerkennung gewinnen wird, wird sich wohl erst in etlichen Jahren beantworten lassen. Der gewaltige empirische Fundus jedenfalls, den namentlich Holger Böning (Bremen) für die frühneuzeitliche Presseforschung und Klaus-Dieter Herbst für die frühneuzeitliche Kalenderforschung freigelegt und zugänglich gemacht haben, könnte und sollte in den herkömmlichen Disziplinen von akademischer Literatur- und Mediengeschichte Strukturveränderungen in Forschung und Lehre nach sich ziehen.

Der Aufsatzband nun, der hier vorzustellen ist, versammelt 22 Beiträge...

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