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«Foreigners», «Ausländer», «Extranjeros»

Cultural and Linguistic Representations- Kulturelle und Linguistische Darstellungen

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Mariann Larsen

The book investigates the European debate on culture and identity by pointing to those uses of language that shape the image and perception of migrants in host societies. The term ‘foreigner’ is highly sensitive to changes experienced by communities. Its meanings transcend its traditional semantic scope and lead to the discussion of notions such as nation, nationality, immigration, integration, citizenship, nationalism and multiculturalism. The words ‘foreigner’, ‘Ausländer’, ‘extranjero’ and the network of related terms are discussed from a multidisciplinary approach with the aim of identifying the core features of the concept of ‘foreignness’ in German, Spanish and English.
Dieses Buch untersucht die europäische Diskussion über Kultur und Identität. Im Zentrum steht dabei derjenige Sprachgebrauch, der das Bild und die Wahrnehmung hinsichtlich der Migranten in den Gastgeberländern prägt. Bei gesellschaftlichen Veränderungen wandelt sich auch der Gehalt des Begriffs «Ausländer». Seine Bedeutung geht über den traditionellen semantischen Rahmen hinaus und führt zur Diskussion über Konzepte wie Nation, Nationalität, Migration, Integration, Bürgerschaft, Nationalismus und Multikulturalität. Die Wörter ‚foreigner‘, ‚Ausländer‘, ‚extranjero‘ und deren semantisches Umfeld werden fachübergreifend behandelt, um die Grundmerkmale des Begriffs ‚Fremdartigkeit‘ auf Deutsch, Englisch und Spanisch zu identifizieren.
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Von „Arbeitsmigrant“ bis „Zuwanderer“ – eine analytische Sammlung deutscher Bezeichnungen für den Begriff „Ausländer“

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PALOMA SÁNCHEZ HERNÁNDEZ, IRENE SZUMLAKOWSKI MORODO

Ziel dieses Beitrags1 ist die Sammlung und Klassifizierung von den unterschiedlichen Bezeichnungen, über die die deutsche Sprache verfügt, um den Begriff „Ausländer“ auszudrücken. Angefangen haben wir bei einer zunächst intuitiven Suche der Wörter mit Hilfe von Wörterbüchern und auch mit der Datenbank COSMAS II vom IDS. Aus den ersten Sammlungen haben sich die Beziehungen und die Erweiterungen der Wörter herausgestellt, so dass langsam die Untergruppen zur Sicht gekommen sind. Für diese Untergruppen haben wir versucht, die unterscheidenden Kriterien festzulegen. Dabei haben wir festgestellt, dass nicht alle diese Lexeme primär die Idee von „Ausländer“ bezeichnen. Bei einigen Lexemen tritt die Idee „Ausländer“ nur als Nebenerscheinung zu einem anderen Begriff auf.

Methodologisch haben wir zunächst die Lexeme festgelegt (wobei die Liste sicher noch ergänzt werden kann),2 die Definitionen in unterschiedlichen Wörterbüchern3 nachgeschlagen und dann die ← 125 | 126 →Belege aus der Datenbank COSMAS II untersucht. Bei dieser Suche haben wir die Lexeme mit den verschiedenen Wortvariationen als Einheit genommen; unter „Migrant“ stehen z.B. die Belege von „Migrant“, „ Migrantin“, „Migranten“ und „Migrantinnen“. Uns interessieren auch die möglichen Wortbildungen mit jedem Lexem, insbesondere die Wortbildungstypen und -verbindungen, die sich am häufigsten wiederholen.

Die Häufigkeitszahl der Belege haben wir auch in Verbindung mit den Jahreszahlen gesetzt, um damit die Entwicklung im Gebrauch der jeweiligen Lexeme zu beobachten. Einige Lexeme sind sehr alt,...

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