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Interkulturelle Literatur in deutscher Sprache

Zehn Autorenporträts

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Edited By Carmine Chiellino and Szilvia Lengl

Von Sprachwechslern im Kontext der Einwanderung und des politischen Exils auf den Weg gebracht, hat die interkulturelle deutschsprachige Literatur im Laufe von mehr als fünf Jahrzehnten eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht, deren Ausdruckspotential bei weitem noch nicht erschöpft ist. Ihre thematische und ästhetische Vielfalt ist primär auf die Herkunftssprachen und -kulturen sowie existentiellen Erfahrungen der daran beteiligten Sprachwechsler zurückzuführen, die sich auf die deutsche Sprache und Kultur als Werkzeug und Raum ihres Schreibens vorbehaltlos eingelassen haben. In dem vorliegenden Band werden folgende 10 Dichter und Romanciers exemplarisch vorgestellt: Cyrus Atabay, Zsuzsa Bánk, Artur Becker, Franco Biondi, Libuše Moníková, Terézia Mora, José F.A. Oliver, Yoko Tawada, Galsan Tschinag und Aglaja Veteranyi.
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Zur Entwicklung der interkulturellen Literatur in Deutschland bzw. in deutscher Sprache

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Seit der Veröffentlichung von Gianni Bertagnolis Reportage Arrivederci Deutschland!2 sind 50 Jahre vergangen. Im Laufe von fünf Jahrzehnten haben drei Generationen von Schriftstellern dazu beigetragen, dass die interkulturelle Literatur in Deutschland bzw. in deutscher Sprache eine erstaunliche, ja erfolgreiche Entwicklung durchgemacht hat.

In dem vorliegenden Beitrag wird es darum gehen, die Komplexität der Arbeiten der jeweiligen Generation zu verdeutlichen. Und zwar anhand folgender Fragen:

–   Worin hat der zündende Beitrag der Gründergeneration bestanden und wie sind die Gründer im Laufe der Zeit vorangekommen bzw. wie haben sie sich neu positioniert?

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