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Vulgata-Studies Vol. I

Beiträge zum I. Vulgata-Kongress des Vulgata Vereins Chur in Bukarest (2013)

Series:

Andreas Beriger, Stefan Maria Bolli, Widu-Wolfgang Ehlers, Michael Fieger and Wilhelm Tauwinkl

Der Vulgata Verein Chur, organisierte im November 2013 den ersten Vulgata-Kongress. Dabei wurden philologische Erkenntnisse aus der Übersetzung der Vulgata ins Deutsche und Rumänische zusammengetragen, theologische und andere Hintergründe um die Vulgata und Hieronymus vertieft. Der Austausch ermöglichte eine bessere Arbeit an den lateinischen Texten der Vulgata.
Die vorliegenden Beiträge sind eine Zusammenschau der Vorträge und Workshops in Bukarest.
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Vulgata-Kongress 2013 – Interview bei HotNews.ro, Bukarest, 14.11.2013

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Jede Neuübersetzung der Bibel soll von den Quellen ausgehen und gleichzeitig die heutigen Menschen mit ihrem heutigen Verständnis zu den Quellen zurückführen. Vor dem Beginn des internationalen Vulgata-Kongresses, der vom 14. – 17. November 2013 in Bukarest stattfindet, diskutieren Wilhelm Tauwinkl von der Katholischen- Theologischen Fakultät Bukarest und Michael Fieger von der Theologischen Hochschule Chur in der Schweiz mit dem Journalisten und Philosophen Andrei Găitănaru vom rumänischen Fernsehkanal HotNews: Warum ist es notwendig, Bibelübersetzungen regelmässig zu aktualisieren? Weshalb ist eine Übersetzung immer auch eine Auslegung? Wie wird in Rumänien und im deutschen Sprachraum gleichzeitig an einer Neuübersetzung der Vulgata gearbeitet? Wie tauschen am Vulgata-Kongress Spezialisten aus ganz Europa ihre Erfahrungen aus, und wie gewinnen sie im Dialog neue Erkenntnisse?

Andrei Găitănaru (HotNews): In diesen Tagen beginnt in Bukarest der Vulgata-Kongress. Für Fachleute ist selbstverständlich, warum wir einen solchen Kongress brauchen, und was dahinter steht, nämlich die Übersetzung der Vulgata. Ich denke aber, für das breitere Publikum ist diese Veranstaltung teilweise geheimnisvoll. Wir sollten zuerst erklären, was die Vulgata ist, und dann, weshalb wir die Bibel neu übersetzen. ← 195 | 196 →

Man weiß, dass wir mehrere Bibelübersetzungen haben; warum brauchen wir noch eine, und warum die Vulgata? Jemand, der schon Bescheid weiß, könnte sich fragen: Warum ist die Septuaginta nicht genug? Ich will aber den Diskussionsthemen nicht vorgreifen. Also, erste Frage: Warum brauchen wir eine neue...

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