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CIUTI-Forum 2013

Facing the World’s New Challenges. The Role of T & I in Providing Integrated Efficient and Sustainable Solutions

Edited By Martin Forstner, Nikolai K. Garbovskiy and Hannelore Lee-Jahnke

The proceedings of the CIUTI FORUM 2013 outline in five chapters the different perspectives of sustainable language policies, role of translators and interpreters and the challenges they face on the globalized market. Such as new global partnerships between Universities and Organizations and transcultural negociations with a special case study of US-Latinos.
A special section of this book is dedicated to training and research issues, which have to handle the difficult task of preparing students for the globalized and changing market on the one hand, and showing research directions permitting new approaches to highly sustainable training methods and curriculum development. On the other hand, the delicate question is raised whether multilingualism in language training is a drawback for translation didacts.
This book contains contributions in English, French and German.
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Der multilinguale Habitus in der Fremdsprachendidaktik – ein Nachteil für die Translatorenausbildung?: Martin Forstner

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Wir, die wir Übersetzer und Dolmetscher ausbilden, sind zur Zeit in einer schwierigen Lage. Nicht etwa deshalb, weil die Absolventen1 auf übergroße Probleme stoßen würden, denn die Nachfrage auf dem stark expandierenden Translationsmarkt steigt und steigt, was aber leider noch lange nicht bedeutet, daß auch bei der Bezahlung translatorischer Dienstleistungen eine entsprechende Höherentwicklung zu konstatieren wäre (vgl. dazu Schmitt 2013: bes. 290 ff. für die Einkommensentwicklung bei Übersetzern in Deutschland). Unser Problem ist vielmehr das nicht sehr hohe Ansehen der Ausbildung von Translatoren (womit wir im Folgenden Übersetzer, Dolmetscher und andere Sprachmittler bezeichnen) in der Öffentlichkeit, obwohl die ausbildenden Hochschulinstitute und die professionellen Vereinigungen der Übersetzer und Dolmetscher seit langem versuchen, auf nationaler und internationaler Ebene klarzumachen, daß es sich um akademische Berufe handelt, denen das Fach Translationswissenschaft zugrunde liegt, das sich in den letzten Jahrzehnten als eigene wissenschaftliche Disziplin mit eigener metasprachlicher Terminologie und mit eigenen Ausbildungsmethoden etabliert hat. ← 193 | 194 →

Inhalt der Ausbildung ist, um im Fachjargon zu verbleiben, die Vermittlung der translatorischen Handlungskompetenz, deren Bestandteile einerseits die grundsprachliche (muttersprachliche) und die fremdsprachliche Kompetenz, andererseits die translatologische und die kulturelle Kompetenz sind. Das Schwergewicht liegt auf dem translation and cultural training, denn das Ziel ist der Experte für interkulturelle Kommunikation. Die Ausbildung ist kein bloßes Fremdsprachenstudium, wie es noch immer in der breiten Öffentlichkeit geglaubt wird, wo die Vorstellung nicht auszurotten ist, daß jemand, der in der Lage sei, sich in einer oder sogar in mehreren Fremdsprachen einigerma...

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