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Santiago de Compostela

Pilgerarchitektur und bildliche Repräsentation in neuer Perspektive

Bernd Nicolai and Klaus Rheidt

Die Kathedrale von Santiago de Compostela, als Ziel und Höhepunkt der Pilgerwege zum Jakobsgrab, darf heute mehr denn je Aufmerksamkeit beanspruchen, nicht nur als Ziel des Jakobsweges, sondern vor allem als architektonische und kulturgeschichtliche Quelle. Das mehrjährige Forschungsprojekt von Bernd Nicolai, Universität Bern und Klaus Rheidt, Universität Cottbus, «Die Kathedrale von Santiago de Compostela – Gestalt, Funktion und Programm», das den Bau und seinen architektur- und kunstgeschichtlichen Kontext von Grund auf neu untersucht, legt hier eine Zwischenbilanz vor. Der Band präsentiert erstmalig Ergebnisse zu Bauverlauf und Ausstattung auf der Basis einer neuen Bauforschung, Baugeschichte und Quellenanalyse und konfrontiert sie mit aktuellen internationalen Forschungen in Spanien, den USA, der Schweiz, Deutschland, England und Frankreich zum Themenbereich der Pilgerstraßenarchitektur und -skulptur.
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Saint-Trophime in Arles und Saint-Gilles-du-Gard Neuere und aktuelle archäologische Forschungen zu den romanischen Kirchenbauten und ihren Skulpturenfassaden an der provençalischen Via Egidiana

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Abb. XXVII: Saint-Gilles-du-Gard, Detail der Westfassade.

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Saint-Trophime in Arles und Saint-Gilles-du-Gard. Neuere und aktuelle archäologische Forschungen zu den romanischen Kirchenbauten und ihren Skulpturenfassaden an der provençalischen Via Egidiana

Andreas Hartmann-Virnich, Heike Hansen

Die folgenden Betrachtungen über das Verhältnis der spätromanischen Figurenportale an der provençalischen Via Egidiana zur Baugeschichte des Westabschlusses der Kathedrale von Compostela sollen nicht die stilgeschichtlichen Erwägungen vertiefen, die in der Kunst- und Architekturgeschichte bisher im Vordergrund standen und aufgrund der Bezüge des Pórtico de la Gloria zur Frühgotik der Ile-de-France1 einerseits und dem engen Verhältnis der Portale von Arles, Saint-Gilles-du-Gard und ehemals Beaucaire zu Norditalien andererseits über die allgemeinen Analogien hinaus kaum zu wesentlich neuen Erkenntnissen führen würden.

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