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Der Konjunktiv im Schweizerdeutschen

Empirische Studien zu Stabilität und Wandel im deutschen Modussystem

Michael Wilde

Der schweizerdeutsche Konjunktiv kann sich besser gegen den Indikativ behaupten als der standarddeutsche, dessen Formen vielfach mit denjenigen des Indikativs zusammenfallen. Häufig hat man darin den Grund für die besondere Vitalität des schweizerdeutschen Konjunktivs gesehen. Doch wie lebendig ist er in der aktuellen Sprachverwendung wirklich? Welche räumlichen Gliederungen innerhalb der schweizerdeutschen Dialektlandschaft ergeben sich im Zusammenhang mit dem Konjunktiv? Wie unterscheidet sich sein Formen- und Verwendungsspektrum von dem des standarddeutschen Konjunktivs? Welche Rolle spielt die analytische Bildung des Konjunktivs Präteritum und welches Hilfsverb wird dafür verwendet? Diese und weitere Fragen werden auf der Basis selbsterhobener Daten diskutiert.
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3 Datenbasis dieser Arbeit

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Abbildung 1 gibt einen Überblick über die Datenquellen, auf die in der vorliegenden Arbeit referiert wird:

Abbildung 1: Überblick über die verwendeten Daten.

Die Einteilung in Primärdaten und Sekundärdaten folgt Lehmann (2004: 184f.). Primärdaten sind authentische Sprache – Lehmann spricht davon, dass sie „historische Identität“ besitzen und sich jeweils die raumzeitlichen Koordinaten ihrer Äußerung angeben lassen. Dagegen sind Sekundärdaten Beispielsätze z. B. aus Grammatiken, die häufig introspektiv gewonnen sind. Auch metalinguistische Aussagen, wie sie etwa durch den hochgestellten Asterisk oder Fragezeichen zum Ausdruck kommen, gehören zu den Sekundärdaten.

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