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Theorie²

Potenzial und Potenzierung künstlerischer Theorie

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Edited By Eva Ehninger and Magdalena Nieslony

Mit den Begriffen «Potenzial» und «Potenzierung» lassen sich zwei Momente fassen, die die theoretische Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern ebenso wie die kunstwissenschaftliche Arbeit über diese Theorieproduktion beschreiben. Das Potenzial künstlerischer Theorie für die Kunstwissenschaft wird in jenem Moment evident, in dem man sich darauf einigt, dass die häufig verwendete Gegenüberstellung von künstlerischer Theorie und Praxis nicht überzeugt, insofern Theorie Teil einer künstlerischen Praxis sein, und künstlerische Praxis umgekehrt theoretischen Impetus tragen kann. Mit der Potenzierung künstlerischer Theorie ist die Tatsache beschrieben, dass die Verschränkung von Theorie und Praxis im Laufe der Moderne und verstärkt nach 1960 selbst zum künstlerischen Format geworden ist. Die hier versammelten Aufsätze diskutieren diese Phänomene und die Problematik des Umgangs mit künstlerischer Theorie – eine grundlegende methodische Frage der Kunstwissenschaft. Sie nehmen diesbezüglich exemplarische künstlerische Positionen seit der klassischen Moderne bis in die Kunst der Gegenwart in den Blick.
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EVA EHNINGER, geb. 1980, studierte Kunstgeschichte, Englische Philologie, Amerikanistik und Museum Studies in Heidelberg, Frankfurt/Main und Lansing, USA. Sie promovierte 2011 mit der Arbeit Vom Farbfeld zur Land Art. Ortsgebundenheit in der amerikanischen Kunst, 1950-70 (publiziert 2013). Seit 2011 ist sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern.

MAGDALENA NIESLONY, geb. 1976, studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Frankfurt/Main und Paris; Sie promovierte 2013 mit einer Arbeit über Ivan Puni und die Bedingtheit der Malerei. Ein Topos der russischen Avantgarde-Ästhetik. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Kunst der klassischen Moderne und die amerikanische Nachkriegskunst. Seit April 2012 ist sie Assistentin am Institut für Europäische Kunstgeschichte, Universität Heidelberg.

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