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Am Schnittpunkt von Philologie und Translationswissenschaft

Festschrift zu Ehren von Martin Forstner

Edited By Hannelore Lee-Jahnke and Erich Prunc

Diese Festschrift ehrt Martin Forstner, Professor an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und zeichnet einige der wesentlichen Initiativen eines grossen Gelehrten und Wegebereiters nach, dessen Forschung und Publikationen für die Translationswissenschaft als richtungweisend gelten.
Seine Freunde und Kollegen der CIUTI widmen ihm diesen Band in Dankbarkeit für sein Wirken auf nationaler und internationaler Ebene.
Die hier behandelten Themen spiegeln die vielfältigen Facetten der Translationswissenschaft wieder. So ist die akademische Ausbildung, in welcher Evaluierung eine Schlüsselrolle spielt, ebenso Gegenstand der Überlegungen wie die neuen Wege, welche diese Ausbildung einschlagen sollte, damit unsere Absolventen nicht nur heute, sondern auch in Zukunft den Anforderungen des Marktes entsprechen können. Auch den veränderten geopolitischen Konstellationen, welche althergebrachte Muster in Frage stellen und die Ausbilder zwingen, neue Richtungen in der Translationsdidaktik zu nehmen, wird Rechnung getragen.
Das vorliegende Werk beinhaltet ferner die Modellisierung von Übersetzungstheorien, die Aspekte der Theaterübersetzung, die Rechtsterminologie für das Sprachenpaar arabisch-deutsch, die neuen Marktanforderungen, die interkulturelle Kompetenz, skizziert die Beziehung zwischen Philologie und Übersetzung, stellt Überlegungen zur Bolognareform an und unterstreicht, dass Bilingualismus nicht zwangsweise mit übersetzerischer Kompetenz gleichzusetzen ist.
Dieses Buch enthält 8 Beiträge auf Deutsch, 6 auf Französisch, 6 auf Englisch und 2 auf Italienisch.

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Silentium Benoît KREMER 139

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139 Silentium Benoît KREMER AIIC Lieber Martin! Zum Anlass Deiner wohlverdienten Ehrung sammeln Deine Freunde ihre Kräfte und schreiben Dir etwas aus ihrem jeweiligen Fachgebiet. Als Dolmetscher kann ich Dir nichts Konkretes überbringen, da diese Arbeit flüchtig ist und keine blei- benden Zeugnisse hinterlässt. Es sei mir jedoch als Übersetzer erlaubt, mit einer Kleinigkeit zu diesem Band beizutragen. Genauso wie das Huhn nichts anderes kann als Eier legen, kann ich nichts anderes als eine Übersetzung liefern, und zwar nicht einmal in Deine Sprache hinein, sondern nur aus Deiner Sprache heraus. Mögest Du es mir nicht übelnehmen und trotzdem Freude an der Lektüre haben! Alles Beste, Benoît. Silentium, de Wolf Haas Chapitre premier Et voilà, encore une fois, il s’est passé quelque chose. Il fallait que cela tombe sur le Marianum, là où d’habitude, on fait rentrer les braves fils de paysans à dix ans pour qu’ils en sortent à moitié prêtres huit ans plus tard. Pas étonnant que personne n’ait eu de soupçons pendant si longtemps. Passqu’en fait, inconcevable, ce genre de choses, dans l’internat le plus propre de Salzbourg. Enfin, propre. Pas strictement au sens hygiénique. Passqu’un internat, ça dégage toujours des odeurs, les exsudations des inter- nes c’est pas toujours de l’eau de rose. Et le détective auquel le 140 Benoît KREMER Marianum a fait appel, c’est ces drôles d’odeurs qui l’ont frappé au début. Passqu’un internat, ça a des odeurs bien particulières. C’est...

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