Show Less

Am Schnittpunkt von Philologie und Translationswissenschaft

Festschrift zu Ehren von Martin Forstner

Edited By Hannelore Lee-Jahnke and Erich Prunc

Diese Festschrift ehrt Martin Forstner, Professor an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und zeichnet einige der wesentlichen Initiativen eines grossen Gelehrten und Wegebereiters nach, dessen Forschung und Publikationen für die Translationswissenschaft als richtungweisend gelten.
Seine Freunde und Kollegen der CIUTI widmen ihm diesen Band in Dankbarkeit für sein Wirken auf nationaler und internationaler Ebene.
Die hier behandelten Themen spiegeln die vielfältigen Facetten der Translationswissenschaft wieder. So ist die akademische Ausbildung, in welcher Evaluierung eine Schlüsselrolle spielt, ebenso Gegenstand der Überlegungen wie die neuen Wege, welche diese Ausbildung einschlagen sollte, damit unsere Absolventen nicht nur heute, sondern auch in Zukunft den Anforderungen des Marktes entsprechen können. Auch den veränderten geopolitischen Konstellationen, welche althergebrachte Muster in Frage stellen und die Ausbilder zwingen, neue Richtungen in der Translationsdidaktik zu nehmen, wird Rechnung getragen.
Das vorliegende Werk beinhaltet ferner die Modellisierung von Übersetzungstheorien, die Aspekte der Theaterübersetzung, die Rechtsterminologie für das Sprachenpaar arabisch-deutsch, die neuen Marktanforderungen, die interkulturelle Kompetenz, skizziert die Beziehung zwischen Philologie und Übersetzung, stellt Überlegungen zur Bolognareform an und unterstreicht, dass Bilingualismus nicht zwangsweise mit übersetzerischer Kompetenz gleichzusetzen ist.
Dieses Buch enthält 8 Beiträge auf Deutsch, 6 auf Französisch, 6 auf Englisch und 2 auf Italienisch.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Bologna hin und zurück: Brauchen wir eine Reform der Reform in den Translationsstudiengängen? Michael SCHREIBER 323

Extract

Bologna hin und zurück Brauchen wir eine Reform der Reform in den Translationsstudiengängen? Michael SCHREIBER Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft Johannes Gutenberg-Universität Mainz Nach der Reform ist vor der Reform (Winter 2009: 83, frei nach Sepp Herberger) Ein Jahrzehnt nach dem Beginn des so genannten Bologna-Prozes- ses möchte ich in meinem Beitrag eine (selektive) Zwischenbilanz zur Umsetzung dieses Prozesses in den translationsorientierten Stu- diengängen ziehen und die Frage stellen, ob die in der Umsetzung befindliche Reform einzelne Korrekturen oder gar eine umfassen- de Reform der Reform benötigt, Ich werde dabei selbstverständ- lich nicht alle Details des Bologna-Prozesses diskutieren können. Mein Blick wird geprägt sein durch meine eigenen Erfahrungen der letzten Jahre am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kultur- wissenschaft der Universität Mainz in Germersheim (FTSK, vormals FASK) und daher ein spezifisch deutscher – genauer gesagt ein spezifisch Germersheimer – Blick sein. Nicht alle meiner Beobach- tungen werden sich auf andere Hochschulen in Deutschland – ge- schweige denn außerhalb Deutschlands – verallgemeinern lassen, In dieser mangelnden Verallgemeinerbarkeit liegt im Übrigen eines der Hauptprobleme des Bologna-Prozesses. 324 Michael SCHREIBER 1 Elemente einer Zwischenbilanz Viele fachspezifische Probleme des Bologna-Prozesses in den Trans- lationsstudiengängen lassen sich auf allgemeine, fächerübergrei- fende Tendenzen zurückführen. Daher möchte ich versuchen, die fachspezifischen Aspekte vor dem Hintergrund der allgemeinen Entwicklung in Deutschland zu skizzieren. Ich stütze mich dabei u. a. auf die am Institut für Hochschulforschung der Universität Halle-Wittenberg entstandene Studie Das neue Studieren....

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.