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Significations de la Mort de Dieu chez Nietzsche d’«Humain, trop humain» à «Ainsi parlait Zarathoustra»

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Isabelle Wienand

Cette étude est une analyse des œuvres de Nietzsche (1878-1885) ayant trait non seulement à sa critique du christianisme en général et à son interprétation de la Mort de Dieu en particulier, mais aussi à l’élaboration de ses « anti-idéals ». L’auteur y souligne la fausse évidence de l’athéisme nietzschéen dans sa critique du christianisme. De même, elle cherche à démontrer que la Mort de Dieu ne saurait être pour le penseur du Surhumain un fait acquis. Cette « nouvelle » inouïe est-elle seulement pensable, souhaitable, vivable ? La pléthore de questions et d’interprétations que soulève la Mort de Dieu semble au contraire signaler que celle-ci est dénuée d’un sensus litteralis. Quelles significations faudrait-il alors donner à cet événement sans pareil ? En abordant ces questions centrales, l’auteur met en valeur l’originalité, la richesse et l’actualité de la philosophie critique de Nietzsche. Cette analyse constitue une contribution originale à la Nietzsche-Forschung.

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Nietzsche als Aufklärer – Vorwort von Jean-Claude Wolf XIII

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Nietzsche als Aufklärer – Vorwort Nietzsches Kritik der christlichen Religion gewinnt ihr Profil in seiner mittleren Phase, d.h. seit den Notizen zu einem Werk Die Pflugschar, die dann später im ersten Teil von Menschliches – Allzumenschliches ihren definitiven Ort finden. In der Religionskritik, die sich in der Morgenröte und in der Fröhlichen Wissenschaft fortsetzt und die sich in die Visionen eines lachenden und tanzenden Gottes von Nietzsches Spätzeit verwandelt, präsentiert sich Nietzsche als Aufklärer. Die Metaphorik der Pflugschar antizipiert und variiert das Bild einer Philosophie als Vivisektion, die mit spitzen Klingen ins Leben und ins eigene Fleisch schneidet. Es ist der Auf- klärer Nietzsche, auf den bereits Walter Kaufmann in seiner 1950 erschie- nenen Studie eindringlich hinwies, der den Krieg gegen das Christentum vorbereitet und eröffnet – ein Krieg, der schließlich im Antichrist eskalieren wird. Dass Nietzsche dem Antichrist einen Namen zu geben versucht und diesen auf den Namen des Gottes Dionysos tauft, ist bekannt. Weniger bekannt ist die in der Arbeit von Isabelle Wienand dargelegte Nuance, dass Nietzsche in seiner Arbeit an den psychologischen Irrtümern und Selbst- missverständnissen, die dem Christentum zugrunde liegen, auch am Erbe der Aufklärung feilt und dieser eine veränderte Gestalt verleiht. Es handelt sich um eine zweite Aufklärung, in der nicht die ratio triumphiert, sondern in der die Philosophie versucht, die Grenzen der Vernunft aufzuzeichnen, kurz: um eine Aufklärung nach Kant, der die Grenzen einer von aller Sinn- lichkeit getrennten Vernunft dargelegt...

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