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Plurilinguisme, interculturalité et didactique des langues étrangères dans un contexte bilingue- Mehrsprachigkeit, Interkulturalität und Fremdsprachendidaktik in einem zweisprachigen Kontext

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Edited By Aline Gohard-Radenkovic

Dans le cadre des nouveaux cursus, la didactique des langues étrangères est en train de confirmer son rôle pluridisciplinaire. Les concepts de « plurilinguisme » et d’« interculturalité » sont couramment répandus parmi les universitaires et éducatifs, mais aussi dans les discours politiques sur la mobilité internationale. Ces notions sont investiguées ici sous leurs multiples dimensions à partir du Centre d’enseignement et de recherche en langues étrangères de l’Université de Fribourg, offrant, de par sa configuration plurilingue et pluriculturelle, un lieu d’observation privilégié des logiques des individus sur un marché des langues et des logiques des institutions sur un marché universitaire. Cet ouvrage examine les enjeux des politiques linguistiques suisses et européennes et leurs implications pour la conception du « plurilinguisme », en étudiant les situations d’apprentissage et comportements des apprenants en contexte bilingue. Il analyse les relations entre plurilinguisme et interculturalité, en explorant les représentations, attitudes, pratiques linguistiques et stratégies identitaires de l’étudiant. Ces réflexions engagent le spécialiste des langues et cultures étrangères à penser une nouvelle didactique du plurilinguisme et de l’interculturalité pour répondre aux défis que représente la formation des jeunes générations en situation de mobilité sociale, culturelle, professionnelle et intellectuelle.
Mit den neuen Studiengängen bestätigt sich die fächerübergreifende Funktion der Fremdsprachendidaktik. Die Begriffe «Mehrsprachigkeit» und «Interkulturalität» sind nicht nur in der universitären Forschung und bei den Erziehungswissenschaften, sondern auch in politischen Stellungnahmen zur internationalen Mobilität weit verbreitet. Diese Begriffe werden hier in ihren vielseitigen Dimensionen untersucht, ausgehend vom Lern- und ForschungsZentrum für Fremdsprachen der Universität Freiburg, welches dank seiner mehrsprachigen und multikulturellen Zusammensetzung einen idealen Ort bietet, um die individuelle Logik auf dem Sprachenmarkt sowie die institutionelle Logik auf dem universitären Markt zu beobachten. Die Beiträge dieses Bandes untersuchen die Zielsetzungen der schweizerischen und europäischen Sprachpolitik und ihre Auswirkungen auf die Konzeption der «Mehrsprachigkeit», wobei Lernsituationen und -verhalten im zweisprachigen Kontext betrachtet werden. Durch die Erforschung der Vorstellungen, Haltungen, Sprachpraktiken und Identitätsstrategien der Studierenden werden die Beziehungen zwischen Mehrsprachigkeit und Interkulturalität analysiert. Diese Reflexionen bieten Fachpersonen für Fremdsprachen und fremde Kulturen Anregungen für eine neue Didaktik der Mehrsprachigkeit und der Interkulturalität, um den Anforderungen an die Ausbildung der künftigen Generationen in einer Situation der sozialen, kulturellen, beruflichen und intellektuellen Mobilität gerecht zu werden.

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Partie IEnjeux institutionnels et implications didactiques dubi-plurilinguisme / Institutionelle Bedeutung und didaktischeKonsequenzen von Zwei- und Mehrsprachigkeit

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Partie I Enjeux institutionnels et implications didactiques du bi-plurilinguisme Contextes, publics, stratégies et compétences plurielles Teil I Institutionelle Bedeutung und didaktische Konsequenzen von Zwei- und Mehrsprachigkeit Kontext, Zielgruppen, Strategien und Kompetenzen in verschiedenen Bereichen Was für Fremdsprachenlehrerinnen und -lehrer brauchen wir? Zur Reform der Fremdsprachenlehrerausbildung im Kontext der Mehrsprachigkeit Günther SCHNEIDER Offizielle Verlautbarungen von Bildungsinstitutionen und Beiträge von Fremdsprachendidaktikern fordern übereinstimmend eine grundlegende Neuorientierung der Ausbildung von Fremdsprachenlehrerinnen und -lehrern. Die zentralen Postulate, an die im ersten Teil des Artikels erin- nert wird, sind nicht neu. Aber ihrer Verwirklichung stand und steht an vielen Orten die universitäre Tradition im Wege, welche die Verant- wortung für die Fremdsprachenlehrerausbildung den philologischen Fä- chern überlässt. Diese Problematik sowie die Möglichkeiten und Schwie- rigkeiten von Veränderungen im Rahmen der Bologna-Reform diskutiert der zweite Teil. Der dritte Teil schildert als konkretes Beispiel die koor- dinierte Entwicklung von Bachelor-Studienplänen für die vier am Lern- und Forschungszentrum Fremdsprachen der Universität Freiburg vertre- tenen Sprachen. Die Entwicklung von Master-Programmen steckt an der Philosophischen Fakultät der Universität Freiburg gerade in der An- fangsphase. Der vierte Teil gibt einen Ausblick auf eine noch unsichere Zukunft und erläutert Optionen für die Entwicklung von Master- Programmen im Zeichen der Mehrsprachigkeit. Günther Schneider16 Postulate Grundlagenpapiere und Deklarationen z. B. des Europarats, der EU oder der OECD betonen immer wieder die grosse Bedeutung von Mehrspra- chigkeit und interkultureller Kompetenz für die Gesellschaft von heute...

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