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Deutschland – Frankreich – Polen seit 1945

Transfer und Kooperation

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Edited By Corine Defrance, Michael Kissener, Jan Kusber and Pia Nordblom

Das Weimarer Dreieck zwischen Frankreich, Deutschland und Polen stellt eine neue Kooperationsform in Europa dar, die ihre Vorläufer in den ersten Jahren nach dem Fall des «Eisernen Vorhangs» hat. In der Rückschau wechselten sich in dieser Zusammenarbeit Erfolge und Fehlschläge ab, so dass sie auch in Zukunft vor neuen Herausforderungen stehen wird. Ausgehend von den Anfängen analysiert dieser Sammelband die Zirkulationen, die sich nach 1945 ergaben. Das Trauma des Konflikts, der Kalte Krieg und die politischen Richtungsentscheidungen hatten unterschiedliche Auswirkungen auf die verschiedenen Akteure des Beziehungsgeflechtes. Die Annäherungsprozesse zwischen den beiden deutschen Staaten und ihren Nachbarn resultierten direkt aus diesen Faktoren. Festzuhalten bleibt jedoch, dass auf allen Ebenen politische, wirtschaftliche und kulturelle Initiativen von den Regierungen und Zivilgesellschaften ausgingen. Dabei stellt sich die Frage, ob und inwieweit die westdeutsch-französische Aussöhnung als ein Anhaltspunkt verstanden werden kann und über Transfer und Erfahrungsaustausch die anderen Beziehungsachsen inspirierte. Zugleich fordern auch die Praktiken der deutsch-polnischen und französisch-polnischen Beziehungen die deutsch-französische Kooperation heraus, sich immer wieder neu zu erfinden in einem größeren Europa, das sich immer stärker durch Multilateralismen auszeichnet.
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Wissenschaftliche Arbeitstagung des Centre national de la recherche scientifique/IRICE, Paris und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Historisches Seminar, Arbeitsbereiche Zeitgeschichte und Osteuropäische Geschichte vom 7. bis 9. Oktober 2010 in Mainz mit Unterstützung folgender Einrichtungen: Deutsch-Französische Hochschule (DFH); Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l’Allemagne (CIERA); CNRS/UMR IRICE. Identités, relations internationales et civilisations de l’Europe; Zentrum für Interkulturelle Studien (ZIS); Institut für Europäische Geschichte.

Die Drucklegung erfolgt dank der freundlichen Unterstützung durch die Deutsch-Französische Hochschule, das CIERA, das Zentrum für Interkulturelle Studien und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Historisches Seminar, Arbeitsbereich Zeitgeschichte.



Titelbild: © Dr. Andreas Linsenmann. Wir danken unserem “Model” Lisa Lüdke.

Ce volume est publié après révision par des pairs.

Toute représentation ou reproduction intégrale ou partielle faite par quelque procédé que ce soit, sans le consentement de l’éditeur ou de ses ayants-droit, est illicite. Tous droits réservés.

©    P.I.E. PETER LANG S.A.

       Éditions scientifiques internationales

       Bruxelles, 2014

       1 avenue Maurice, B-1050 Bruxelles, Belgique

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