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China und China-Erfahrung in Leben und Werk von Anna Seghers

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Weija Li

Das vorliegende Buch rekonstruiert und analysiert als erste Studie dieser Art Anna Seghers’ Begegnung mit den Chinesen, der chinesischen Kultur und Geschichte, der Politik sowie der Gesellschaft des Landes chronologisch. Durch die Darstellung und Analyse Seghers’ China-Begegnung, und der Einflüsse auf ihr Leben und Werk wird eine seit Langem existierende Wissenslücke in der Seghers-Forschung geschlossen. Gleichzeitig bietet diese Arbeit neue Perspektiven und Ansätze für weitere Forschungen in verwandten Gebieten wie in der Sinologie, Politikwissenschaft und -geschichte, Kulturwissenschaft und der interkulturellen Kommunikation.
Beim Arbeitsverfahren werden sinologische, geschichts-, kultur-, politik-, literatur- und kunstwissenschaftliche Methoden verwendet.
Als eine der wichtigsten Quellengrundlagen dienen die Archivmaterialien des Anna-Seghers-Archivs in der Akademie der Künste in Berlin.

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Vorwort xi

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ii zu füllen. Gleichzeitig soll diese Arbeit nicht nur neues Material, sondern auch neue Perspektiven bzw. Ansätze für weitere Forschungen in den- selben und verwandten Bereichen wie der Sinologie, Politikwissenschaft und- geschichte, Kulturwissenschaft und der interkulturellen Kommuni- kation bieten. Forschungsstand Zu Seghers’ China-Begegnung und-Rezeption liegt bis heute nur eine ein- zige Studie, „China und ‚Chinesisches‘ im Werk von Anna Seghers“ (1994) von Albrecht Richter, vor. In dieser Doktorarbeit wird versucht, durch die Anwendung der theoretischen Grundlagen und der Arbeitstechniken der Imagologie, die chinabezogenen Texte von Seghers zu analysieren, um zu beantworten: 1) wie sich das Bild einer Nation im literarischen Kunst- werk konkretisiert, und 2) welchen Stellenwert die Beziehung zwischen Hetero- und Autoimages in der Gestaltung des Seghersschen Chinabildes einnimmt. Albrecht Richters Studie beschränkt sich ausschließlich auf die imagologische Analyse der Seghers’ Chinawerke, wobei der historische, kulturelle und politische Kontext für Seghers’ Chinawerke ignoriert wird. Mit der Fokussierung auf die Analyse der Beziehung zwischen Hetero- und Autoimages versucht der Autor, Diskussionen über die konkreten politi- schen, geschichtlichen und kulturellen Hintergründe insbesondere den eigentlichen Inhalt des „Chinesischen“ in Seghers’ Werken zu vermeiden, bei denen chinesische Sprach- und Kulturkenntnisse erforderlich sind, was of fensichtlich die Forschungskapazität des Autors überfordert hat. Sachliches Missverständnis und Fehlinterpretationen von chinesischen Kultur- und Geschichtsumständen sind in der Studie nicht zu vermeiden. Diese Studie basiert zum Teil auf den biographischen Informationen über Anna Seghers. Leider standen zu dieser Zeit nur wenige Materialien aus der biographischen Forschung zur Verf...

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