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China und China-Erfahrung in Leben und Werk von Anna Seghers

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Weija Li

Das vorliegende Buch rekonstruiert und analysiert als erste Studie dieser Art Anna Seghers’ Begegnung mit den Chinesen, der chinesischen Kultur und Geschichte, der Politik sowie der Gesellschaft des Landes chronologisch. Durch die Darstellung und Analyse Seghers’ China-Begegnung, und der Einflüsse auf ihr Leben und Werk wird eine seit Langem existierende Wissenslücke in der Seghers-Forschung geschlossen. Gleichzeitig bietet diese Arbeit neue Perspektiven und Ansätze für weitere Forschungen in verwandten Gebieten wie in der Sinologie, Politikwissenschaft und -geschichte, Kulturwissenschaft und der interkulturellen Kommunikation.
Beim Arbeitsverfahren werden sinologische, geschichts-, kultur-, politik-, literatur- und kunstwissenschaftliche Methoden verwendet.
Als eine der wichtigsten Quellengrundlagen dienen die Archivmaterialien des Anna-Seghers-Archivs in der Akademie der Künste in Berlin.

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Anmerkungen 187

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Anmerkungen 1 Für Cathay gibt es auch andere Schreibformen wie Katai, Kitai, Kitan usw. Als die Mongolen im 13. Jahrhundert China eroberten und die Yuan-Dynastie gründeten, nannten sie die Chinesen, die nördlich vom Fluss Yangtze lebten, „Qidan“. Dadurch wurde Qidan oder später Kitai bzw. Katai in asiatischen Überlieferungen als Synonym für China verwendet. 2 In dieser Arbeit werden chinesische Eigennamen hauptsächlich mit der moder- nen amtlichen Hanyu-Pinyin-Umschrift geschrieben, die im Festland Chinas einheitlich verwendet wird. Die Schreibweisen, die von dieser amtlichen Pinyin- Schrift abweichen, die aber jahrzehntelang in westlichen Texten verwendet bzw. eingebürgert wurden, werden hier zur Vermeidung von Missverständnissen übernommen. 3 Über die Autorenschaft der Werke gibt es viele Debatten unter den Taoismus- Forschern, die aber im Rahmen dieser Arbeit nicht relevant sind. 4 Über die Entstehungszeit des Buches gibt es keine genauen Daten. Den neuesten archäologischen Ausgrabungen im Jahre 1993 in Guodian zufolge existierte Tao Te King spätestens schon vor 316 v. Chr. 5 Um einige Beispiele zu nennen: Strauß, Viktor v.: Lao-tse’s Tao-tê-king. Leipzig, 1870. Legge, J.: The Sacred Books of China. The Texts of Taoism. Oxford, 1891. Carus, P.: Lao-tse’s Tao-The-king. Chicago, 1898. Wilhelm Richard: Dschuang- Dsi. Das wahre Buch vom südlichen Blütenland. Jena, 1920. 6 Das Tao wurde zu dieser Zeit häufig als „Bahn“ und „Gesetz“ übersetzt (Wei Maoping 325). 7 Es gibt auch andere Schreibweisen wie Li Po oder Li Tai Pe bzw. Li Bai nach der modernen chinesischen Pinyin-Umschrift....

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