Show Less

«Nur fliegend fängt man Worte ein»

Eva Strittmatters Poetik

Series:

Beatrix Brockman

Mit diesem Band erscheint die erste umfassende und kritische Auseinandersetzung mit dem veröffentlichten Werk von Eva Strittmatter (1930-2011), populäre Dichterin und Briefautorin in der ehemaligen DDR. Er zeigt auf, wie wichtig die Position Strittmatters als Lyrikerin zu nehmen ist, insbesondere da ihr Werk von einer umfassenden theoretischen Struktur untermauert ist. Ihre Gedichte zeichnen sich aus durch eine durchdachte Prosodie und einen vielschichtigen Aufbau; das öffnet ihnen den Zugang zu einer Vielfalt von Lesern.
Beginnend mit einer Betrachtung von Strittmatters Prosaschriften, zeigt die Studie die Entwicklung Eva Strittmatters als Dichterin und die zunehmend theoretische Fundierung ihrer Texte auf. Hauptpunkte, die in diesem Band angesprochen werden, sind die Metapoetik und linguistische Aspekte, die Emanzipation durch Sprache – von der Sklavensprache zur Sprachfähigkeit –, Naturlyrik und Intertextualität. Diese Studie stellt die bisherige Annahme, dass es sich bei Eva Strittmatter um eine ostdeutsche Dichterin von minderer Signifikanz handelt, in Frage und demonstriert, dass ihr ein Platz in der ersten Reihe der großen deutschen Dichterinnen gebührt.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Cover

Extract

image: Claudio, ‘Lidschlag II’ (2010). Foto, copyright by Claudio. http://www.claudio-skulptur.de ISSN 1094-6233 ISBN 978-3-0343-0948-6 (print) ISBN 978-3-0353-0417-6 (eBook) Bibliographic information published by Die Deutsche Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek lists this publication in the Deutsche Nationalbibliografie; detailed bibliographic data is available on the Internet at http://dnb.d-nb.de. A catalogue record for this book is available from the British Library. Library of Congress Control Number: 2013935744 For my husband, David S. Brockman, whose Middle initial, as it turns out, not only stands for “Shepherd” but also for “Support.” I could not have done it without You! & Meiner Mutter Maria gewidmet. Auch für sie gelten Eva Strittmatters Verse: Mit meinen Händen halt ich das Dach Für meine Kinder. Denkt nur nicht, ich weine Wirklich, wenn ich die Worte hinschreibe: Ich geh hier und weine. Ich rette mich so, Dass ich nach außen gelassen bleibe. Innerlich bin ich leicht brennbar wie Stroh. Aus: „Das Dach“, in Wildbirnenbaum, 2009

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.