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Luise Büchner

Eine evolutionäre Frauenrechtlerin des 19. Jahrhunderts

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Cordelia Scharpf

Diese erste ausführliche deutschsprachige Monographie über Luise Büchner (1821-1877) aus Darmstadt stellt ihr Leben und Werk dar als Autorin, vielseitige Aktivistin in der ersten bürgerlichen Frauenbewegung und Mitinitiatorin mehrerer Maßnahmen zur besseren Bildung, beruflichen Ausbildung und Erwerbstätigkeit von Frauen. Besonders wird aus ihren umfangreichen Schriften ihr mit Abstand bekanntestes Buch Die Frauen und ihr Beruf im Kontext ihrer Zeit vorgestellt. Darin legte Büchner in vier Auflagen ihre Ansichten und Ansätze zu Aufgaben und Pflichten von Frauen in Familie und Gesellschaft dar, die sie anhand eigener Erfahrungen in praktischer Vereinstätigkeit und im Gedankenaustausch mit Frauen und Männern im In- und Ausland weiterentwickelte und sich somit als eine evolutionäre Frauenrechtlerin erwies. Viele ihrer belletristischen Beiträge nehmen die in ihrem nichtbelletristischen Werk zur «Frauenfrage» erörterten Themen wieder auf, mit denen sie ihre Leserschaft nicht nur unterhielt, sondern auch weiterzubilden strebte. Büchners «Stimme», Temperament und Kommentare zu Ereignissen und Persönlichkeiten in ihren Schriften und Briefen offenbaren ein überraschend frisches Bild einer unverheirateten Frau, die sich nicht von den eng vorgeschriebenen gesellschaftlichen Vorgaben ihrer Zeit definieren ließ, sondern neue Wege für Frauen einzuleiten wusste.
Diese Monographie ist eine erweiterte und überarbeitete deutsche Fassung der englischen Biographie Luise Büchner: A Nineteenth-Century Evolutionary Feminist ( Women in German Literature 9).

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Danksagung

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Hiermit danke ich den Leitern und/oder Mitarbeitern folgender Biblio- theken und Archive für die Erlaubnis, ihre Archivalien für diese Studie über Luise Büchner verwenden und zitieren zu dürfen: • Handschriftenabteilung der Staatsbiblio thek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, • Hessische Staatsarchiv Darmstadt, • Stadtarchiv Darmstadt, • Universitäts- und Landesbibliothek in Darmstadt und deren Hand schriftenabteilung, • Zentralarchiv, Evangelische Kirche in Hessen und Nassau in Darmstadt, • Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Johann Christian Sencken berg in Frankfurt a.M., • Theaterwissenschaftliche Sammlung, Universität zu Köln, • Deutsches Literaturarchiv Marbach und das Cotta-Ar chiv (Stiftung der Stuttgarter Zeitung) in Marbach am Neckar, • Handschriftenabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek in München, • Archives de la Ville et de la Com munauté Urbaine in Straßburg in Frankreich und • Wienbibliothek im Rathaus in Wien in Österreich. Darüber hinaus drücke ich meinen Dank aus an: • Dr. Uwe Lemm und den Saint-Albin-Verlag in Berlin sowie den Auto- ren für die ausgiebige Verwendung ihrer Aufsätze: Gerhard K. Frie- sen: „‚Wir können alle gar nicht Respect genug vor Ihnen haben‘: Der Briefwechsel zwischen Karl Gutzkow und Luise Büchner 1859– 1876.“ Internationales Jahrbuch der Betti na-von-Arnim-Gesellschaft 8/9 (1996/1997), 75–138 und Walter Rasch: „Freundschaftsdienst xiv Danksagung und Auftragswerk. Luise Büchners Gutzkow-Essay im Lichte ihrer ungedruckten Briefe an Eduard Hallberger.“ Internationales Jahrbuch der Bettina-von-Arnim-Gesellschaft 17 (2005), 13–23, • Prof. Ruth-Ellen Boetcher Joeres im Department of German, Scandi- navian and Dutch an der University of Minnesota in Minneapolis für ihre Erlaubnis, aus ihrer Studie Respectability and Deviance...

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