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Testo e ritmi

Zum Rhythmus in der italienischen Sprache

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Edited By Elmar Schafroth and Maria Selig

Rhythmus, die Ordnung der Zeit durch Periodizität, ist eine anthropologische Konstante. Auch in Bezug auf das Sprachliche stellt sich daher die Frage, welche Formen Rhythmus in Sprache und Text annehmen kann und was seine Funktion ist. Die in diesem Band vereinten Beiträge untersuchen rhythmische Phänomene auf den verschiedensten Ebenen der sprachlichen Strukturbildung. Gefragt wird nach der Gegenüberstellung von silben- und akzentzählenden Sprachen, nach den Fortschritten, die neuere rhythmustypologische Theorien in diesem Bereich erbracht haben, nach der Persistenz silben- bzw. akzentrhythmischer Strukturen im Sprachkontakt und nach den Wechselwirkungen zwischen Prosodie und Syntax. Gegenstand der Untersuchung ist außerdem Rhythmus als Erkennungsmerkmal von Textsorten, die Übersetzbarkeit eurythmischer Textstrukturen und die Beziehung zwischen Sprachrhythmus und Musik. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass die rhythmische Überformung der Linearität des Sprachlichen mit den körperlichen und kognitiven Grundbedingungen unserer Kommunikation und mit der spezifischen Semantiziät von Sprache und Text auf vielfältige Weise interagiert.

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Inhaltsverzeichnis

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Elmar Schafroth/Maria Selig Einleitung .................................................................................. 7 Pier Marco Bertinetto/Chiara Bertini/Lorenzo Guidugli Il ritmo del tedesco spontaneo alla luce del modello Controllo/Compensazione: prime esplorazioni... ....................... 27 Stephan Schmid Silbenstrukturen und Dauerverhältnisse in italo-romanischen Dialekten ................................................. 45 Lorenzo Filipponio Reflexionen über die Diachronie des galloitalienischen Rhythmus ................................................................................ 61 Giovanna Marotta Piedi metrici e sillabe orfane nella prosodia dell’italiano ............. 89 Christine Kaschny/Christoph Schwarze Wortakzent, Silbe und Gliding im Italienischen ....................... 105 Christoph Gabriel/Elena Kireva Intonation und Rhythmus im spanisch-italienischen Kontakt: Der Fall des Porteño-Spanischen .............................. 131 Inhaltsverzeichnis 6 Judith Kittler ‚La loro lingua è un po’ strana…‘ Rhythmusinterferenzen im gesprochenen Italienisch des Ruhrgebiets .......................... 151 Livia Gaudino Fallegger Prosodie und Syntax. Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Anknüpfung von perché-Klauseln .................. 169 Ulrich Wandruszka Die Poetizität der Prädetermination ........................................ 189 Barbara Wehr Syntax und Prosodie: Typen von V-S im Neuitalienischen ....... 205 Frédéric Nicolosi Verb-Subjekt-Typen im Altitalienischen .................................. 223 Matthias Heinz Zur rhythmischen Gestaltung italienischer Medientexte: zwischen informationeller Strukturierung und Autonomie der prosodischen Ebene ......................................................... 237 Eduardo Blasco Ferrer Ritmo e lingua nel rap sardo .................................................. 251 Tommaso Detti ‚L’idioma gentile‘. Oder wie das Motiv der Musikalität des Italienischen (im Vergleich mit dem Französischen) die Questione della Lingua begleitete ....................................... 259 Martina Nicklaus Kann man Rhythmus übersetzen? Zur Äquivalenz rhythmi- scher Gliederung bei der Übersetzung literarischer Prosa ....... 277 Laura Sergo Interpunktionszeichen als Rhythmusmarker: eine kontrastive Analyse ......................................................... 295

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