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Prosozialität im Islam

Ihre Lehren und Dimensionen im Koran und Hadith

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Özden Güneş

Der Islam soll den Muslim zu einem ethischen und prosozialen Leben führen. Entgegen dem heutigen Islambild ist festzuhalten, dass jede Art von Prosozialität, gegenüber allen Lebewesen und allem, was existiert, eine vom Islam nicht nur erwünschte, sondern bei jedem Anlass mit Nachdruck geforderte Haltung ist. Aus der aktuellen Lage der Anschläge politisch-religiöser Bewegungen, der Missdeutung des Islams und der notwendigen universalen Solidarität heraus sollten die Ideale des Islams als eine Bereicherung und konstruktive Kraft der globalen Prosozialität, der Solidarität und des Friedens erkannt und gefördert werden. Die hermeneutische Methode ermöglicht das Erfassen der prosozialen Sinnzusammenhänge im Koran und in der Sunna.

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3. Der Islam

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3.  Der Islam

In diesem Kapitel werden Begriffe wie Islam, Religion, islamische Religion, Koran, Ḥadīṯ usw., die in dieser Arbeit eine besondere Rolle spielen, zum besseren Verständnis definiert und näher dargestellt. Außerdem werden Zusammenhänge aufgezeigt und aufgeführt, in welchem Verhältnis sie in dieser Arbeit eine Rolle spielen.

3.1  Begriffsdefinition „Islam“

Gegen Ende der Lebenszeit des Propheten bezeichnet das Wort „Islam“ primär die Religion, die dem Propheten Muḥammad, etwa zwischen 610 bis 632 n.Chr., mit der mündlichen Offenbarung des Korans verkündet wurde. „Er ist es, der auf Seinen Diener (Muhammad [Anm. d. Verf.]) deutliche Verse hinabsendet, um euch aus der tiefsten Finsternis zum Licht zu führen“ (Koran H 57/9). Demnach geht der Koran auf Gott (arab. Allāh) zurück, und nicht auf den Gesandten Muhammad.117

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