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Schrifttexte im Kommunikationsbereich Alltag

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Edited By Inge Pohl and Horst Ehrhardt

Die Studien greifen den Widerspruch zwischen der beständigen Präsenz von Schrifttexten im Alltag und deren mangelnder empirischer textlinguistisch-stilistischer Bearbeitung auf. Der Kommunikationsbereich Alltag ist über seine soziokulturelle und historische Wesenheit charakterisiert, deshalb fokussieren die Beiträge innerhalb eines kommunikationsorientierten Ansatzes synchronische, diachronische, interkulturelle und produktiv-rezeptive Aspekte ausgewählter Schrifttexte. Aufgrund der Unabgeschlossenheit dieses Kommunikationsbereichs, seiner Überschneidungen und Vernetzungen mit anderen Kommunikationsbereichen sind keine prototypischen Schrifttextsorten des Alltags inferierbar. Es wird gezeigt, dass es bezüglich einzelner Textsorten Zuordnungen von Formulierungsweisen gibt, dass jedoch das Ausloten von Polaritäten, wie Privatheit – Offizialität, Usualität – Kreativität, Normbefolgung – Saloppheit, eine gängige kommunikative Praxis darstellt. Die Besonderheit des Bandes besteht darin, dass ein Ausschnitt schriftlicher Alltagskommunikation sowie deren sozio-kulturell-historische Determination stärker in den Fokus empirisch-linguistischen Interesses gerückt werden.

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Zur Bedeutung der Textmusterorientierung bei der Entwicklung von Schreibkompetenz

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Abstract

The work on and with text patterns is gaining increasing importance in writing lessons. Text patterns help the learners in their writing process, especially with regard to factual texts. However, the patterns must also fulfill content, structural and linguistic conditions. With the help of an example of a task sequence, the concept of text-­oriented writing is illustrated. This concept offers the chance for a successful development of learners’ writing competence and text competence.

In der schreibdidaktischen Diskussion zeichnet sich ein Trend zu einer „mehr normativ orientierten Schreibdidaktik“ (Wilczek 2008:6) ab, im Zuge derer die Arbeit mit und an Textmustern und Textsorten immer mehr an Bedeutung gewinnt (vgl. Fix 2005; Adamzik/Neuland 2005; Becker-­Mrotzek 2005; Wilczek 2008). Diese Tendenz korrespondiert mit curricularen Festlegungen in Bildungsstandards und Deutschlehrplänen, in denen der Umgang mit Textmustern als ein bedeutsamer Lern- bzw. Kompetenzbereich ausgewiesen wird.

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