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Urheberrechtliche Verhältnisse zwischen deutschen Akademien der Wissenschaften und ihren freien und gebundenen Urhebern von Werken wissenschaftlicher Art

Unter Berücksichtigung der Wissenschaftsfreiheit gemäß Artikel 5 Absatz 3 Satz 1 Grundgesetz

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Dominik Woll

Der Autor erörtert die besondere Funktion der Akademien der Wissenschaften als Intermediäre zwischen ihren abhängigen und freien Urhebern und den Verlagen. Das Internet hat die Publikationspraxis der öffentlichen Forschungseinrichtungen stark verändert. Hiervon sind die Akademien der Wissenschaften in besonderer Weise betroffen. Einerseits sind sie dem Interesse der Allgemeinheit an freiem Zugang zu den Ergebnissen öffentlich geförderter Forschung verpflichtet (Open Access). Andererseits haben sie die Urheberpersönlichkeitsrechte und Wissenschaftsfreiheit ihrer Werkschöpfer zu beachten. In diesem Konfliktfeld untersucht der Autor kritisch die aktuellen Vorschriften zur Miturhebergemeinschaft, der Gemeinfreiheit, den Schranken und dem Urhebervertragsrecht auf ihre Wissenschaftsfreundlichkeit hin und gibt einen Ausblick zu einer neuen Reform des UrhG nach dem dritten Korb.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit ist im Wesentlichen während meiner Tätigkeit als Publikationsreferent an der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen sowie nach Abschluss meiner Zweiten juristischen Staatsprüfung in Stuttgart entstanden. Im Juli 2015 wurde sie von der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen als Dissertation angenommen. Rechtsprechung und Literatur sind bis April 2016 berücksichtigt.

Mein besonderer Dank gilt meinem Doktorvater Prof. Dr. Gerald Spindler, ohne dessen Fürsprache meine Tätigkeit bei der Göttinger Akademie der Wissenschaften nicht möglich gewesen wäre. 2010 organisierte ich in seinem Auftrag die vierte Göttinger Urheberrechtstagung. Hierdurch konnte ich die Entwicklungen im Wissenschaftsurheberrecht „am Puls der Zeit“ verfolgen. Durch seine jederzeitige fachliche Betreuung und Förderung hat er zuvorderst zum Abschluss dieser Arbeit beigetragen. Prof. Dr. Andreas Wiebe danke ich für die schnelle Erstellung des Zweitgutachtens.

Ferner danke ich denjenigen, die mich durch ihren fachlichen und persönlichen Rat bei der Ausarbeitung dieser Arbeit unterstützt haben, namentlich der Syndika der Göttinger Akademie Dr. Sabine Rickmann und der Generalsekretärin Dr. Angelika Schade. Zu nennen ist auch mein ehemaliger Lehrstuhlkollege Dr. Julius Raapke sowie mein Studienkollege RiLG Steffen Kumme, die mich stets ermutigt haben.

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