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Jenseits

Eine mittelalterliche und mediävistische Imagination. Interdisziplinäre Ansätze zur Analyse des Unerklärlichen

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Edited By Christa A. Tuczay

Der Konferenz-Band ist den Jenseits-Imaginationen des Mittelalters gewidmet. Die Konferenz ging in der Hauptsache der Frage nach, wie einzelne Epochen und Kulturen Vorstellungen vom Leben nach dem Tod manifestieren. Der zeitliche Bogen spannte sich dabei von der Antike bis zur Gegenwart des 21. Jahrhunderts. Je nach Epoche und Kultur waren auch die Theorien und Narrationen in unterschiedlichen Kontexten verortet. Das Mittelalter band u.a. die Narrationen in den Kontext der Frömmigkeitsgeschichte ein, wobei viele mittelalterliche Visionsberichte nicht nur als Affirmationen für ein Jenseits fungierten, sondern auch Reformbewegungen stützten und als Mittel zum Zweck instrumentalisiert wurden. Mittelalterliche Imaginationen und Diskurse zum Jenseits einerseits und neue interdisziplinäre Interpretationsansätze und Methoden der Mediävistik andererseits stehen im Fokus des Sammelbandes.

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Thomas von Villach und das Lebende Kreuz in der Pfarrkirche St. Andreas zu Thörl – kulturhistorische Betrachtungen

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Abstract

In the Carinthian village of Thörl-Maglern, located at the upper end of the Kanaltal, close to what is today the border between Austria and Italy, lies the parish church of St. Andreas. In it, master Thomas of Villach painted a cycle of frescoes in the late 1480s, including a Passion Cycle with the “Living Cross” creating its centre. Four forearms that protrude from the ends of the holy cross form the distinguishing mark of the Living-Cross-Motive.

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