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Interne Kapitalmärkte und interne Corporate Governance-Mechanismen

Eine empirische Untersuchung zur Wirkung von Anreizsystemen und Leitungsorganisationsformen auf die Kapitalallokationseffizienz diversifizierter deutscher börsennotierter Unternehmen

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Daniel Fallscheer

Durch geschäftsbereichsübergreifende Kapitalallokationen können diversifizierte Unternehmen Investitionen intern und somit unabhängig vom externen Kapitalmarkt finanzieren. Diese sogenannten internen Kapitalmärkte werden jedoch durchschnittlich ineffizient betrieben. Als eine Ursache werden mehrstufige Prinzipal-Agenten-Konflikte angesehen. Der Autor setzt an dieser Stelle an und untersucht mittels Panelregressionen die Wirkung von internen Corporate Governance-Mechanismen auf die Effizienz interner Kapitalmärkte. Sowohl für wertorientierte Anreizsysteme von Vorständen als auch für personelle Verflechtungen zwischen Vorständen und Geschäftsbereichsleitungen kann er positive Wirkungen auf die Allokationseffizienz nachweisen.

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Kapitel 4 - Methodik der empirischen Untersuchung

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Kapitel 4       Methodik der empirischen Untersuchung

Wie in Abschnitt 1.2 bereits einleitend ausgeführt, wird zur Überprüfung der zuvor hergeleiteten Forschungshypothesen auf ein quantitatives empirisches Forschungsdesign zurückgegriffen (Abschnitt 4.1). Grundsätzlich muss ein quantitativer Forschungsprozess mehrere Voraussetzungen erfüllen. So ist es erforderlich, dass nach der theoriegeleiteten Herleitung der Forschungshypothesen zunächst eine klare Definition der Grundgesamtheit und Stichprobe vorgenommen wird (Abschnitt 4.2). Darauf folgt die korrekte Operationalisierung der Variablen (Abschnitt 4.3).415 Zur Wahrung der Übersichtlichkeit werden die Ausführungen zu den verwendeten statistischen Analysemethoden den einzelnen Auswertungen im nachfolgenden Kapitel jeweils vorangestellt.

4.1       Empirisches Forschungsdesign

Die Wahl des Forschungsdesigns wird im Wesentlichen dadurch beeinflusst, inwiefern es dazu geeignet ist die Forschungsfragen zu beantworten.416 Wie in Abschnitt 1.2 bereits dargestellt, werden für die vorliegende Untersuchung quantitative Designs angewendet. Diese lassen sich weiter in echte experimentelle Designs, quasi-experimentelle Designs sowie ex-post-facto-Anordnungen unterteilen.417 Echte experimentelle und quasi-experimentelle Forschungsdesigns ermöglichen Aussagen über kausale Zusammenhänge zweier Variablen. Wesentliche Merkmale experimenteller Forschungsdesigns sind die Manipulation der Ursachenvariable und die Kontrolle aller Drittvariablen. Echte Experimente finden in einem Laborumfeld statt, quasiexperimentellen Designs werden in einem realen Umfeld durchgeführt.418 Entziehen sich die zu untersuchenden Zusammenhänge einer experimentellen Erfassung, muss auf eine ex-post-facto-Anordnung zurückgegriffen werden. Die Analyse des zu untersuchenden Zusammenhangs erfolgt dann ← 100 | 101 → mit Hilfe von Vergangenheitsdaten. Experimentelle Kontrolltechniken können dabei nicht eingesetzt werden.419

Die Untersuchung des Einflusses interner Corporate Governance-Mechanismen auf die Effizienz interner Kapitalmärkte ist...

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