Show Less
Restricted access

Interne Kapitalmärkte und interne Corporate Governance-Mechanismen

Eine empirische Untersuchung zur Wirkung von Anreizsystemen und Leitungsorganisationsformen auf die Kapitalallokationseffizienz diversifizierter deutscher börsennotierter Unternehmen

Series:

Daniel Fallscheer

Durch geschäftsbereichsübergreifende Kapitalallokationen können diversifizierte Unternehmen Investitionen intern und somit unabhängig vom externen Kapitalmarkt finanzieren. Diese sogenannten internen Kapitalmärkte werden jedoch durchschnittlich ineffizient betrieben. Als eine Ursache werden mehrstufige Prinzipal-Agenten-Konflikte angesehen. Der Autor setzt an dieser Stelle an und untersucht mittels Panelregressionen die Wirkung von internen Corporate Governance-Mechanismen auf die Effizienz interner Kapitalmärkte. Sowohl für wertorientierte Anreizsysteme von Vorständen als auch für personelle Verflechtungen zwischen Vorständen und Geschäftsbereichsleitungen kann er positive Wirkungen auf die Allokationseffizienz nachweisen.

Show Summary Details
Restricted access

Kapitel 5 - Ergebnisse der empirischen Untersuchung

Extract

Kapitel 5       Ergebnisse der empirischen Untersuchung

Ziel dieses Kapitels ist es, die Ergebnisse der empirischen Überprüfung der Forschungshypothesen darzustellen. Hierzu werden zunächst die Ergebnisse der deskriptiven Analysen erläutert (Abschnitt 5.1). Im Anschluss daran wird auf Erkenntnisse aus den bivariaten Korrelationsanalysen eingegangen (Abschnitt 5.2). Schwerpunkt dieses Kapitels bildet die Darstellung der Ergebnisse der Panelregressionsanalysen (Abschnitt 5.3). Mittels dieser multivariaten Methode wird untersucht, ob, und wenn ja welchen Einfluss interne Corporate Governance-Mechanismen auf die Effizienz interner Kapitalmärkte haben. Den drei Hauptabschnitten ist jeweils eine Vorbemerkung zur angewandten Analysemethodik vorangestellt. Anschließend erfolgt die Darstellung der Ergebnisse. Die drei Hauptabschnitte schließen jeweils mit einer Zusammenfassung und nach den Panelregressionsanalysen auch mit einer Interpretation der Ergebnisse.574

5.1       Deskriptive Analysen

5.1.1       Vorbemerkung zur angewandten Methodik

Deskriptive Analysen dienen dazu, einen Überblick über die Variablenausprägungen der Stichprobe zu erhalten.575 Neben grafischen Darstellungen werden hierzu gängige Lage- und Streuungsparameter verwendet.576 Die Lage und Streuung der Variablen wird anhand des arithmetischen Mittelwerts (sog. Mean, kurz: M), der Standardabweichung (sog. Standard Deviation, kurz: SD) sowie der minimalen (Min) und maximalen (Max) Variablenausprägung untersucht. Ergeben sich aufgrund der zeitlichen Entwicklung der Variablenausprägung für die vorliegende Fragestellung weitergehende Erkenntnisse, so wird auf diese ergänzend eingegangen. ← 146 | 147 →

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.