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Strategien der Lehrerbildung / Strategies for Teacher Training

Zur Steigerung von Lehrkompetenzen und Unterrichtsqualität / Concepts for Improving Skills and Quality of Teaching

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Edited By Gerd-Bodo von Carlsburg

Der Band dokumentiert eine Reihe von Beiträgen der XX. Internationalen wissenschaftlichen Konferenz Bildungsreform und Lehrerausbildung, die vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Republik Litauen, der Litauischen Universität für Bildungswissenschaften in Vilnius (LEU) und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg – University of Education gemeinsam veranstaltet wurde. Das Hauptthema der Konferenz waren Bildungs- und Qualitätsstandards der Hochschul- und Schulbildung. Dieses Qualitätsmanagement setzt den Erwerb interaktiver Kompetenzen im Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsbereich voraus, gewissermaßen als innere Kräfte für Basiskompetenzen, die die Befähigung zu Identität ermöglichen im Hinblick auf die Herausforderungen der Gesellschaft des kommenden Jahrzehnts.

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Embedded Learning als Dialogkultur (ELaD): Zur Herausbildung von Berufsfähigkeit im Verlauf des bildungswissenschaftlichen Studiums

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Eine Projektskizze

Abstract

In this paper an innovative course concept, which aims at the preparation of the professional ability of graduates, is presented. The focus of the concept lies on semester overarching entangled formation processes, which are supposed to transcend in a qualitative way the subject-related and interdisciplinary learning – supported by the establishment of a dialogue culture between students and lecturers.

Zusammenfassung

In diesem Beitrag wird ein innovatives Studiengangkonzept vorgestellt, welches die Vorbereitung der Berufsfähigkeit von Absolventinnen und Absolventen zum Ziel hat. Der Fokus des Konzepts liegt auf semesterübergreifenden, miteinander verschränkten Bildungsprozessen, die – unterstützt durch den Aufbau einer dialogischen Kultur zwischen Studierenden und Dozierenden – das fachgebundene und fächerübergreifende Lernen qualitativ transzendieren sollen.

1.   Ausgangslage

Studiert wird heute nicht als ‚Selbstzweck‘, sondern vornehmlich pragmatisch und zielorientiert. Damit unterscheiden sich heutige Studierende vom „Brotgelehrten“ Schillerscher Prägung. Ziel ist es, späterhin einen Beruf (oder auch eine Tätigkeit) ausüben zu können, der in idealistischer und/oder materialistischer Hinsicht zu befriedigen vermag; gleichwohl erfolgt die Auswahl des Studiums nicht selten relativ plan- und ziellos. Dies gilt insbesondere für die sogenannten weichen Fächer innerhalb der Geistes- und Sozialwissenschaften. Bietet eine Hochschule ein Studium der „Bildungswissenschaft“ an, so ist das Grundproblem evident: Die Zielperspektive für einen bestimmten Beruf beziehungsweise spezifische Tätigkeitsfelder ist nicht vorab und auch keineswegs eindeutig festgelegt, selbst wenn die klar ausgewiesenen Zielperspektiven in den Selbstbeschreibungen der...

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