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Carl Stumpfs Berliner Phonogrammarchiv

Ethnologische, musikpsychologische und erkenntnistheoretische Perspektiven

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Martin Ebeling

Der Band versammelt Vorträge, die auf der 4. Jahrestagung der Carl-Stumpf-Gesellschaft gehalten wurden. Die Tagung fand im Ethnologischen Museum Berlin und dort an dem von Carl Stumpf 1900 gegründeten Phonogrammarchiv statt. Dementsprechend behandeln die meisten Beiträge Forschungen der Musikethnologie aus unterschiedlichen erkenntnistheoretischen Perspektiven. Der Band präsentiert sowohl aktuelle Arbeiten als auch Untersuchungen, die an die Forschungen von Stumpf oder seinen Schülern anknüpfen. Daneben diskutieren die Autoren Schriften von Stumpf zur Psychoakustik sowie zur musikpsychologischen Forschung und reflektieren die erkenntnistheoretischen Grundlagen von Stumpfs Werk (Wahrscheinlichkeit, Brentano und Stumpf zur Tonpsychologie, Gestaltpsychologie).

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Über Franz Brentanos Kontroverse mit Carl Stumpfs Tonpsychologie im Briefwechsel zwischen Brentano und Stumpf (1867–1917)

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„Sollte es aber nicht doch etwas übers Ziel hinausschießen, wenn Sie ethnologische Studien als das hauptsächliche Mittel betrachten, tiefer in das Verständnis der Musik einzudringen?“ (Brentanos an Stumpf, 19. 4. 1911)

Zusammenfassung

Mit der im Titel formulierten Frage reagierte Franz Brentano, Carl Stumpfs Philosophielehrer, auf den Erhalt von Stumpfs Publikation „Anfänge der Musik“ im Brief vom 19. 4. 1911. Brentano bekundet mit dem Zitat exemplarisch seine im Briefwechsel mit Stumpf geäußerten prinzipiellen Vorbehalte gegen die tonpsychologische Forschung seines ehemaligen Schülers.

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