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Carl Stumpfs Berliner Phonogrammarchiv

Ethnologische, musikpsychologische und erkenntnistheoretische Perspektiven

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Edited By Martin Ebeling

Der Band versammelt Vorträge, die auf der 4. Jahrestagung der Carl-Stumpf-Gesellschaft gehalten wurden. Die Tagung fand im Ethnologischen Museum Berlin und dort an dem von Carl Stumpf 1900 gegründeten Phonogrammarchiv statt. Dementsprechend behandeln die meisten Beiträge Forschungen der Musikethnologie aus unterschiedlichen erkenntnistheoretischen Perspektiven. Der Band präsentiert sowohl aktuelle Arbeiten als auch Untersuchungen, die an die Forschungen von Stumpf oder seinen Schülern anknüpfen. Daneben diskutieren die Autoren Schriften von Stumpf zur Psychoakustik sowie zur musikpsychologischen Forschung und reflektieren die erkenntnistheoretischen Grundlagen von Stumpfs Werk (Wahrscheinlichkeit, Brentano und Stumpf zur Tonpsychologie, Gestaltpsychologie).

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Die Bedeutung der Gestaltpsychologie von Carl Stumpf für die Forschung im Bereich der Wahrnehmungspsychologie

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Zusammenfassung

Der Autor betont die Bedeutung der gerade erst wiederentdeckten „Erkenntnislehre“ von Carl Stumpf, die in den 1930er Jahren entstand. Bruhn weist darauf hin, dass die Erkenntnislehre eine Lösung für den aktuellen Stillstand psychologischer Paradigmen- und Theorieentwicklung anbietet: Mit der Gestaltpsychologie von Stumpf ließe sich die Lücke zwischen physikalischer Welt und der Wirksamkeit von Wahrnehmungsschemata im Sinn von Ulric Neisser schließen. Der Paradigmenwechsel ließe sich in zwei Sätzen zusammenfassen:

Menschen nehmen keine Objekte, sondern Ereignisse wahr. Wahrgenommene Ereignisse lassen Hypothesen auf Objekte in der Umwelt zu.

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