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Das Orientbild in der deutschsprachigen Reiseliteratur des 20. und 21. Jahrhunderts

Zwischen Realität und Imagination

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Karolina Rapp

Die Autorin beschäftigt sich mit den einschneidenden – traumatisierenden wie faszinierenden – Stationen der Kulturbegegnung von Ost und West. Sie untersucht die vielschichtigen Facetten des Orients als einerseits rein diskursiven, andererseits geografisch und historisch realen, wenngleich imaginär überfrachteten Topos. Die Analyse des mythischen und modernen Orientbildes in der deutschsprachigen Reiseliteratur ist eine Rückbesinnung auf die Fähigkeit der westlichen wie der östlichen Kultur, Offenheit gegenüber anderen Kulturen zu beweisen. Die Autorin macht auf kulturelle Überlagerungen, Wechselwirkungen und Synthesen aufmerksam und zeigt dadurch, dass das Eigene stets Teil am Anderen hat(te).

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IV. Anhang: Zu den Autorinnen und Autoren

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IV.   Anhang: Zu den Autorinnen und Autoren

Andreas Altmann (geb. 1949 in Altötting) ist ein deutscher Reporter und Autor. Nach dem Abitur studierte er von 1971 bis 1974 am Mozarteum in Salzburg. Anschließend arbeitete er bis 1979 unter anderem als Schauspieler am Schauspielhaus in Wien. Er arbeitete als Spüler, Privatchauffeur, Anlageberater, Straßenbauarbeiter, Buchclubvertreter, Nachtportier, Dressman, Postsortierer, Parkwächter und Fabrikarbeiter. Ende der 1980er Jahre begann er mit dem Schreiben. Zunächst schrieb er Reisereportagen für Zeitschriften wie Geo. Seit etwa 1996 schreibt er vorwiegend Bücher. Er durchquerte mehrfach den afrikanischen Kontinent, davon einmal auf dem Dach eines Lastwagens von Ägypten bis Kapstadt. Die USA durchfuhr er im Greyhoundbus, Indien mit der Eisenbahn. Über die Menschen und Situationen, die er dort antraf, schrieb er seine Reportagen und Bücher. Er lehnt sich an Richard Dawkins' Religionskritik und das Bonmot von Karl Kraus Gibt es ein Leben vor dem Tod? An. Er ist Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung. Seit 1992 lebt er als Autor in Paris.

Preise:

1991: Egon-Erwin-Kisch-Preis 2003:Auszeichnung durch die Deutsche Aids-Stiftung für die Reportage „Prabat Nampu“ 2005: Weltentdecker-Preis 2005: Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis für 34 Tage, 33 Nächte: von Paris nach Berlin zu Fuß und ohne Geld 2008: Globetrotter-Reisebuchpreis für sein Buch Reise durch einen einsamen Kontinent

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