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Traumsommer und Kriegsgewitter

Die politische Bedeutung des schönen Sommers 1914

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Matthias Bode

Im kollektiven Gedächtnis sind die Julikrise 1914 und das Augusterlebnis mit Sonne, Hitze und Ferienglück verbunden. Auf einen Traumsommer sei der Krieg wie ein Gewitter gefolgt. Basierend auf meteorologischen Daten, zeitgenössischen Quellen sowie retrospektiven Deutungen zeigt der Autor das Verhältnis zwischen Topos und Realität auf. Das Wettergeschehen während der Julikrise kann zwar mit dem „reinigenden Gewitter" durchaus in Einklang gebracht werden, aber erst das Sommerwetter im August hat die euphorische Herausstellung des „Augusterlebnisses" nachhaltig unterstützt. Die retrospektive Deutung von „Traumsommer" und „Kriegsgewitter" bildet so die Grundlage, argumentativ die schicksalsergebene Unschuld gegenüber einer Naturkatastrophe zu betonen. Der Autor untersucht, wie sich Strategien der Rechtfertigung und der Schuldzuweisung am Umgang mit dem Topos nachweisen lassen.

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Vorwort

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Das vorliegende Buch ist die gekürzte und überarbeitete Fassung meiner im Januar 2015 unter demselben Titel an der Philosophischen Fakultät I der Humboldt-Universität zu Berlin eingereichten Dissertation.

Eine solche Arbeit entsteht aus dem Gespräch: Mit vielen Menschen konnte ich wichtige und weniger wichtige Details besprechen, mit vielen grundsätzliche Einsichten und Ansätze erörtern. Ihnen allen, die hier aufzuführen zu weit führen würde, ist zu danken. Allen voran danke ich Herrn Professor Dr. Thomas Sandkühler für die intensive und immer hilfreiche Betreuung der Arbeit. Ohne seine aufmunternde Bereitschaft, meine Überlegungen zum Zusammenhang von Wetter, Erinnerung und Politik zu begleiten, wären diese nicht so weit gediehen. Ich danke auch Frau Professorin Dr. Gabriele Metzler für das Zweitgutachten, das mir dabei geholfen hat, den Text der Dissertation zu überarbeiten. Florian Krüpe, Kerstin Dross-Krüpe und Peter Garbers lasen erste Fassungen des Buches, ihren Hinweisen und ihrer Mitarbeit verdanke ich viel.

Professor Dr. Holger Thünemann (Köln) und den Mitherausgebern der Reihe gilt mein Dank für die Aufnahme dieser Studie in die Reihe „Geschichtsdidaktik diskursiv – Public History und Historisches Denken“. Dr. Hermann Ühlein vom Peter Lang Verlag hat mich bei der Fertigstellung der Druckvorlage bestens beraten. Auch ihm an dieser Stelle vielen Dank.

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