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Historisch syntaktisches Verbwörterbuch

Valenz- und konstruktionsgrammatische Beiträge

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Edited By Albrecht Greule and Jarmo Korhonen

Das Buch vereinigt 15 Beiträge zur historischen Valenzforschung. Die Autoren dokumentieren den gegenwärtigen Stand der Forschung und unterstützen zugleich Bestrebungen für ein Wörterbuch, das die Entwicklung der Valenz deutscher Verben im Überblick beschreibt. Dazu wird die grundlegende Korpusfrage diskutiert. Ferner erörtern die Autoren an ausgewählten Beispielen, wie die Verbumgebung im Satz auf den historischen deutschen Sprachstufen festzustellen ist. Neu sind Beiträge, die sich mit dem Verhältnis von historischer Valenz und Konstruktionsgrammatik auseinandersetzen.

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Vorwort

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Im vorliegenden Sammelband werden 15 Beiträge zum Thema historische Valenzforschung präsentiert. Damit wollen wir erstens auf die Wichtigkeit der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Valenz deutscher Verben und Verbphraseme in der Syntax und Lexikografie in synchronischer und diachronischer Sicht aufmerksam machen, zweitens ein entsprechendes Projekt ankündigen, das wir neulich in Angriff genommen haben, und drittens für dieses Projekt nützliche Hinweise und Anregungen sammeln. Die Initiative zum Verfassen eines Historisch syntaktischen Verbwörterbuchs mit Schwerpunkt auf Valenz stammt von Albrecht Greule, der bereits ein Valenzwörterbuch zu den althochdeutschen Texten des 9. Jahrhunderts herausgegeben und in seinen Publikationen auch zur Erstellung eines mittelhochdeutschen Valenzwörterbuchs Überlegungen angestellt hat.

Die Pläne zu einem historisch angelegten Valenzlexikon des Deutschen nahmen eine konkretere Form an, als Jarmo Korhonen mit Hilfe der Wiedereinladung eines Forschungsstipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung in den Jahren 2012, 2013 und 2015 am Institut für Germanistik der Universität Regensburg arbeiten konnte. Seit 2013 fördert auch die germanistisch-romanistische Forschergemeinschaft CoCoLaC (Contrasting and Comparing Languages and Cultures) am Institut für moderne Sprachen der Universität Helsinki die projektbezogene Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen. So konnten bislang mehrere Arbeitstreffen und kleinere Kolloquien, an denen Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Finnland teilgenommen haben, abwechselnd in Regensburg und Helsinki veranstaltet werden. Ein weiteres Treffen, bei dem vor allem die Koordinierung und praktische Durchführung des Vorhabens auf dem Programm stehen werden, wird im Herbst 2016 in Regensburg stattfinden...

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