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Substantivkomposita des Mittelhochdeutschen

Eine korpuslinguistische Untersuchung

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Eckhard Meineke

Das Buch untersucht die Semantik der Substantivkomposita des Mittelhochdeutschen. Grundlage ist das Korpus des Projekts «Mittelhochdeutsche Grammatik» von Th. Klein, K.-P. Wegera und H.-J. Solms. Der Autor bestimmt die aktuellen Bedeutungen der Belege in ihrem jeweiligen Überlieferungskontext, der möglichst vollständig mitgeteilt wird. Vor diesem Hintergrund werden die Wortbildungsbedeutungen der einzelnen Wörter angesetzt, die wiederum Grundlage der anschließenden semantischen Klassifizierung der Komposita sind. Das Bindungsverhältnis zwischen Grundwort und Bestimmungswort wird nach einem bereits für die Gegenwartssprache erprobten Raster ermittelt.

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4. Semantik der endozentrischen Determinativkomposita mit Adjektiv, Adverb, Partizip, Numerale, Konjunktion, adjektivischer Wortgruppe + Substantiv

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4.1. Bildungen mit Null-Relation

4.1.1. klassifikationsreflektierend: Klassifikationsmodifikator – klassifizierte Größe (Beinahe-Katastrophe)

Der in der Gegenwartssprache sehr produktive Typus2050 enthält Bezeichnungen für Entitäten, die das im Grundwort Genannte annäherungsweise sind (Fast-Schwärze), die das Genannte scheinbar sind (Als-ob-Jugendlichkeit) und damit faktisch nicht sind, die das im Grundwort Genannte in ganz besonderem Maße sind (Nurnochgeist), ausschließlich sind (Nur-Hausfrau), ebenfalls sind (Auch-Konsument), noch sind (Noch-Parteichef) bzw. bereits (Schon-Mensch) sind2051.

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