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Être et avoir un corps

Corps quotidien, corps scénique

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Nadia Foisil

Cette recherche théorico-empirique désarticule le corps et l’étudie dans ses dimensions anthropologique, anatomophysiologique, neuroscientifique, scénique. Le jeu est dans la comédie sociale et le comédien le transporte sur la scène. Les rôles dépendent de la structure de la société, de la place de l’acteur et de son individualité. Ils évoluent selon des facteurs extérieurs et intérieurs à l’humain. Certains acteurs s’approprient plus facilement leur rôle que d’autres, épousent gestuelle et discours de chaque classe, abandonnent un costume pour en revêtir un autre. Le théâtre est le domaine qui érige ce jeu des rôles en profession. Dès lors, l’interrogation sur la latitude du comédien à jouer requiert une contextualisation et appelle la question de l’inné et de l’acquis. L’humain joue-t-il d’emblée ou apprend-il à jouer ? Dans quelle mesure le corps est-il un instrument expressif théâtral et social?

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Nachwort

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Die von Nadia Foisil vorgelegte umfangreiche Analyse besteht aus folgenden zwei Teilen: Le Corps désarticulé und Le Corps social.

Im ersten Teil wird eine Anthropologie des Körpers entwickelt. Diese Entwicklung folgt der Fragestellung, welche Körperteile für die Arbeit des Schauspielers von besonderer Bedeutung sind. Nach der hier vertretenen These kann der Körper naturwissenschaftlich wie kulturwissenschaftlich nur unzulänglich begriffen werden. Es bedarf vielmehr einer Verschränkung von naturwissenschaftlichem und kulturwissenschaftlichem Wissen, um die Komplexität des Körpers angemessen zu erfassen. Auf dieser Grundlage werden nun untersucht: der Fuß, das Becken, der Plexus, die Hand, die Wirbelsäule, der Kopf und die Sprache. Im Verlauf der Analyse wird immer wieder die Verschränktheit von Natur und Kultur herausgearbeitet, so dass deutlich wird, wie wichtig die Überschreitung dieses dualistischen Denkens ist. Faszinierend ist diese Untersuchung bereits am Beispiel des Fußes, der infolge dieses methodischen Vorgehens in vielfältiger Perspektive betrachtet wird. Die Analyse geht von den physiologischen Gegebenheiten über die Bedingungen von Bewegung bis hin zur szenischen Expressivität des Fußes, bei der es u.a. auch um das Hören der Füße beim Spiel und beim Tanz geht. Auch in den weiteren Kapiteln verbindet die Autorin angeborene und erworbene Körperlichkeit bei der Analyse der genannten zentralen Körperteile. So entsteht ein komplexes anthropologisches Wissen des menschlichen Körpers aus der Perspektive des Schauspiels und des Tanzes.

Ein Körper ohne Bewegung ist ein toter Körper....

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