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Darmgesundheit im Mittelalter

Analyse ausgewählter deutschsprachiger Kochrezepttexte aus dem Münchener Arzneibuch Cgm 415 vor dem Hintergrund der Humoralmedizin und Versuch einer kritischen Bewertung im Lichte moderner pharmakologischer Erkenntnisse

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Elisabeth Sulzer

Das deutschsprachige „Münchener Arzneibuch" aus dem 15. Jahrhundert gewährt mit fast 250 reich kommentierten diätetischen Kochrezepttexten tiefe Einblicke in die praktische Umsetzung der humoralmedizinischen Theorie. Aufgebaut ist das von Hippokrates mitbegründete medizinphilosophische System, an dem bis ins 18. Jahrhundert festgehalten wurde, auf der Annahme von vier Körpersäften. Diese galt es über eine kluge und maßvolle Lebensführung zu steuern, wobei der Ernährung zur Heilung von Krankheiten, aber auch zur Gesundheitsvorsorge eine zentrale Rolle zukam. Anhand ausgewählter Zubereitungsanleitungen untersucht und interpretiert die Autorin in diesem Buch die Ratschläge des spätmittelalterlichen Ernährungsexperten.

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8 Quellenverzeichnis

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8    Quellenverzeichnis

8.1    Primärliteratur

Adamson, Melitta Weiss: Daz bch von gter spise (The Book of Good Food). A Study, Edition, and English Translation of the Oldest German Cookbook. Krems: Medium Aevum Quotidianum 2000. (= Medium aevum quotidianum. Sonderband. 9.)

Annals of the Caliphs’ Kitchens. Ibn Sayyār al-Warrāq’s Tenth Century Baghdadi Cookbook. English Translation with Introduction and Glossary by Nawal Nasrallah. Leiden, Boston: Brill 2007. (= Islamic History ans Civilization. 70.)

Zwei deutsche Arzneibücher aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Nachdruck des Originals von 1863. Hrsg. v. Franz Pfeiffer. Paderborn: Salzwasser 2015.

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