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Akten des XIII. Internationalen Germanistenkongresses Shanghai 2015 – Germanistik zwischen Tradition und Innovation

Band 3

Series:

Jianhua Zhu, Jin Zhao and Michael Szurawitzki

Der Band dokumentiert sprachwissenschaftliche Sektionen des Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) in Shanghai 2015. Er beginnt mit den Sektionen ‚Beziehungsgestaltung durch Sprache‘ sowie ‚Diskurs und Politik‘. Daran schließen sich ‚Welche Mündlichkeit, welche Schriftlichkeit? Sprache unter medialen Bedingungen‘ und ‚Die Poetizität der Sprache‘ an. Die Sektionen ‚Diskursbedeutung und Grammatik: Transtextuelle und gesprächsübergreifende Aspekte grammatischer Inventare‘ sowie ‚Kontrastive Textologie‘ beschließen den Band.

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Hetereogenität und Synergie in (chinesisch-deutschen) interkulturellen Teams

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1.       Einleitung

Die Entwicklungsphasen verschiedener Länder sind nicht ausgewogen. Deswegen herrscht auf der heutigen Welt der Globalisierung überwiegend Heterogenität, die auch in interkulturellen Begegnungen zum Tragen kommt. Zur Frage, ob diese Heterogenität Synergieeffekte in interkulturellen Teamprozessen hervorbringen kann, will der vorliegende Aufsatz einen Beitrag leisten. Dazu werden die Erfahrungen und Einstellungen von chinesischen und deutschen Mitarbeitern binationaler Teams dargestellt. Der empirischen Untersuchung lagen jeweils 16 Leitfadeninterviews mit chinesischen und deutschen Mitarbeitern aus entsprechenden Teams zugrunde. Sie wurden im Rahmen meiner Dissertation erhoben und methodisch durch Inhaltsanalyse nach Mayring (2003) ausgewertet (cf. genauer Yu 2010). Die Fragenstellungen für den vorliegenden Artikel lauten: Wo und wie wird von Mitarbeitern in chinesisch-deutschen interkulturellen Teams Heterogenität gesehen? Bestehen in interkulturellen Teams Synergiepotenziale? Wenn ja, welche Voraussetzungen und Entfaltungswege gibt es dafür?

„Synergie“ wird hier mit Stumpf (Stumpf 1999; zit. n. Tjitra 2001: 69) verstanden als „ein Ausdruck für Unterschiede, die gut zusammenpassen, sich gut ergänzen und positive Effekte mit sich bringen.“ Die interkulturelle Synergie ist darüber hinaus (nach Adler 1991) ein zwängsläufiger Effekt der Heterogenität der Kulturen, mit der eine Organisation konfrontiert wird und die sie effektiv meistern muss (cf. Tjitra 2001: 70).

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