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Online-Beratung im Gruppenchat für Jugendliche und junge Erwachsene

Zwischen Leichtigkeit und Tiefgang

Monika Vey

Virtuelle Beratungsräume statt personaler Begegnung? Vor allem für junge Menschen bietet die leichte Verfügbarkeit eine Chance, fachliche Hilfestellung wie qualifizierte psychologische Beratung ohne große Hürden zugänglich zu machen. Im Gruppenchat als hybrider Form kann sowohl Fachkompetenz wie auch Peer-Empowerment abgerufen werden. In der empirischen Analyse von Chattexten aus der Jugendberatung der bke beleuchtet die Autorin das Spannungsfeld zwischen scheinbar oberflächlichem Plaudern und ernsthafter Selbstreflexion und beschreibt die Auswirkungen einer Verschränkung dieser beiden scheinbar unvereinbaren Themenfelder. Sie diskutiert Chancen und Grenzen sowie typische Eigenheiten der medienbasierten Jugendberatung und Anregungen zur Qualifizierung für dieses Tätigkeitsfeld.

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IV Computervermittelte Kommunikation

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1 Situationsbeschreibung

Dass Menschen heute mit Hilfe des Internets ihre Kommunikationsmöglichkeiten erweitern, ist eine alltägliche Erfahrung. Weltweit treffen sich Unbekannte und Freunde in sozialen Netzwerken oder Chatrooms, lassen sich mit technischen Mitteln problemlos Entfernungen überbrücken, so dass die Enkelin während ihres Au-Pair-Jahres in Brasilien der Oma per Skype32 quasi „von Angesicht zu Angesicht“ gratulieren oder ein Geburtstagständchen darbringen kann.

Im Internet können Nutzer der computervermittelten Kommunikation heute ganz selbstverständlich und in der Regel problemlos zwischen verschiedenen Modi wie E-Mail, Chat, Forum, Internettelefonie, etc. wechseln.

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