Show Less
Restricted access

Karl Nauwerck – Ein ‚bekannter patentirter Revolutionär‘

Herkunft und Jugend – Von der Aufklärung zum Aufbegehren. Nebst Anhängen mit Archivalien und Dokumenten von und zu Ludwig und Karl Nauwerck sowie mit Exkursen

Series:

Lars Lambrecht

Dieses Buch veröffentlicht erstmals den Nachlass des ‚radikalen Demokraten‘ der März-Revolution Karl Nauwerck (1810–1891). Es wertet die aufgefundenen persönlichen und literarischen Dokumente der Jugendzeit kritisch aus und publiziert die Archivalien seines Vaters Ludwig, seiner Kinder und Enkel, die ebenfalls im Karl-Nauwerck-Familienarchiv (KNFA) gesichert sind.

Die vielfältigen Dokumente und Briefe belegen die politischen, gesellschafts- und kulturgeschichtlichen wie persönlich-privaten Beziehungen zwischen der Familie Nauwerck und bedeutenden Persönlichkeiten seit Ende des 18. Jahrhunderts: J. W. v. Archenholtz, C.L. Fernow, J.W. Goethe, J.H. Meyer, C.F. Zelter, F.D. Bassermann, R. Blum, S. Born, A. Geiger, M. Hartmann, A. Herzen, A.H. Hoffmann v. Fallersleben, J. Jacoby, A. Ruge, F.T. Vischer oder C. Vogt.

Show Summary Details
Restricted access

Anhang III. (Exkurse) Erster Exkurs

Extract

← 420 | 421 →

Anhang III.  (Exkurse) Erster Exkurs

Ein typologisches Florilegium zum ,Patriotismus‘

1.1  Terminologisches zu den Kategorien ,Patriotismus‛, ,Nationalismus‛, ‚Chauvinismus‘, ‚Vaterlandsliebe‘ u.ä. sowie zum angeblichen Gegenpart ‚Kosmopolitismus‘

Irgendwelche Forschungsstände der Philosophie-, Politikgeschichte, Literatur-, Geschichts-, Kulturwissenschaft und anderer Sozialwissenschaften zu ‚Patriotismus‘ und seinen zeitweiligen begrifflichen Antipoden ‚Kosmopolitismus‘ sind unerheblich, da es hier nicht um eine selbstständige Forschung geht. Der Zweck dieses Florilegiums als Vorbereitung für die in diesem Band zur Entwicklung des jungen Karl Nauwercks im Zentrum stehende ‚Franzosenzeit‘ ist das begleitende Versicherungsbemühen um die historische und begriffliche ‚Umgebung‘.936 Zur grundsätzlichen theoretischen und auch aktuell politischen Diskussion sei auf H. Arendt und M. Nussbaum verwiesen, während Koselleck nicht weiterhilft.937 Letzter berührte zwar das auch dieses Florilegium bewegende bedenkenswerte Thema, schien aber trotz seines Bezuges auf D. Sternberger weder von Arendts aktueller Programmatik noch vom Forschungsstand Kenntnis zu haben oder nehmen zu wollen, womit er sich hinsichtlich der Quellen rsp. des Materials ein Armutszeugnis für seine ‚Begriffsgeschichten‘ ausstellte.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.