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Der inklusive Blick

Die Literaturdidaktik und ein neues Paradigma

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Edited By Daniela A. Frickel and Andre Kagelmann

Das neue bildungspolitische Paradigma der Inklusion fordert die Literaturdidaktik heraus, ihre Theorien, Inhalte und Methoden einer Revision zu unterziehen. Es gilt, Grundlagen und Konzepte zu entwickeln, die Prozesse inklusiver Realisation fundieren und gestalten. Die Beiträge in diesem Band zielen auf einen interdisziplinären Dialog zwischen der Fachdidaktik Deutsch und der Förderpädagogik sowie zwischen der Literatur- und Sprachdidaktik und loten die Herausforderungen und Möglichkeiten einer ’inklusiv denkenden und agierenden‘ Literatur- bzw. Deutschdidaktik mehrperspektivisch und fächerübergreifend aus.

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Petra Anders und Judith Riegert - Professionalisierung durch Kooperation am Beispiel der Leseförderung im inklusiven Deutschunterricht

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Petra Anders und Judith Riegert (Berlin)

Professionalisierung durch Kooperation am Beispiel der Leseförderung im inklusiven Deutschunterricht

Abstract: In this article, the authors outline the importance of cooperation between General Education and Special Education Preservice Teachers in the Teacher Education to foster job knowledge and professional development concerning inclusive pedagogy and teaching literacy, visual literacy and reading comprehension in High School classes with students with special needs.

Integrativer bzw. inklusiver Unterricht gehört – wenn auch regional sehr unterschiedlich ausgeprägt – seit vielen Jahren zur Schulrealität in Deutschland. Durch die Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat die Zielperspektive schulischer Inklusion noch einmal eine besondere Breitenwirkung entfaltet. Dabei richtet sich das Augenmerk inzwischen nicht nur auf Fragen einer inklusiven Schulentwicklung im engeren Sinne, sondern auch auf die Ausbildung angehender Lehrerinnen und Lehrer. Einen ‚inklusiven Blick‘ auf Unterricht zu entwickeln, sollte bereits zur pädagogischen bzw. didaktischen Professionalisierung im universitären Kontext gehören. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, hochschuldidaktische Konzepte zu entwickeln, durch die angehende Lehrkräfte angemessen auf die komplexen Anforderungsdimensionen inklusiver Unterrichtssettings vorbereitet werden. Hierzu zählt beispielsweise die Anbahnung von Kompetenzen, didaktische Ansätze auf ihre Potenziale und Begrenzungen für heterogene Lerngruppen einschätzen zu lernen, sich Möglichkeiten der Binnendifferenzierung und Individualisierung von Lernangeboten zu erschließen bzw. selbst (weiter) zu entwickeln, methodische Umsetzungen der Differenzierung sowie das eigene professionelle Handeln im inklusiven Unterricht erproben und reflektieren zu können.

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