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Korruption: ein ungerechtfertigter Eingriff in internationale Menschenrechte?

Chancen und Grenzen einer opferbezogenen Korruptionsperspektive

Leonie Hensgen

Als alltägliches Phänomen vieler Menschen verlangt Korruption nach einer Perspektive, die über eine rein strafrechtliche Betrachtung hinausgeht. Dazu untersucht die Autorin, inwiefern Korruptionsdelikte Menschenrechtsverletzungen begründen. Doch auch wenn der korrupte Akt eine Beeinträchtigung individueller Rechte darstellt, ist eine Menschenrechtsverletzung in den meisten Fällen abzulehnen. Das Potential der Menschenrechte im Kampf gegen Korruption liegt aus Sicht der Autorin daher vor allem auf einer politisch-gesellschaftlichen Ebene. Sie statuiert, dass Betroffene korrupte Akte als eine Beeinträchtigung ihrer individuellen Rechte verstehen und als solche adressieren müssen, damit die Täter ihr Verhalten ändern.

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Danksagung

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Meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Dr. hc. Rüdiger Wolfrum, möchte ich dafür danken, dass er mir die Möglichkeit gab, am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg zu promovieren und parallel mit großer Eigenverantwortlichkeit Projekte im Bereich der Antikorruption durch- zuführen. Herr Wolfrum brachte mir sehr viel Vertrauen entgegen und ließ mir bei der Gestaltung meiner Arbeit großzügige Freiheit. Mein Dank geht an Yvonne Klein für ihre freundliche und entgegenkommende Art, mit der sie mir bei jeder Frage und jedem Problem zur Seite stand. Ihre Tür stand immer offen und Yvonne nahm sich immer Zeit, wenn ich sie um ihre Hilfe bat. Johannes Krusemark Camin danke ich für die Zeit, die er sich genommen hat, um mich zu unterstützen, wo immer er konnte, obwohl er in keiner Weise direkt für mich verantwortlich war. Es war Johannes, der mich in meiner Arbeit beständig bestätigte, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Anregende und hilfreiche Gespräche führte ich mit Anja Seibert-Fohr. Insbeson- dere bei Fragen zu Aspekten des Schutzes der Internationalen Menschenrechte konnte ich auf Anjas Expertise vertrauen und wusste, dass sie immer ein offenes Ohr für mich hatte, wenn ich etwas nicht verstand oder einen Rat benötigte. Ohne die Hilfe von Ali Zakouri und Sandra Berg wäre ich bei der Büchersuche oft sicherlich hilflos zwischen den endlosen Regalen in den Tiefen des Institutkellers umhergeirrt. Die...

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