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Development of Other-Regarding Preferences in Children and Adolescents

Katrin John

Other-regarding preferences, hence appreciation of others’ welfare, are mainly culturally transmitted, whereby most of the development takes place in the sensitive period of childhood and adolescence. This work analyzes the development as well as possible influencing factors of other-regarding preferences during this period. To test the hypotheses derived from developmental and socialization aspects, the author conducts a survey measuring altruistic and cooperative preferences for German pupils. Results show that over the age span studied altruism and cooperation are increasingly important. Individual differences show none or only small relationship with measures of other-regarding preferences while differences in school environments are similarly important to age differences.

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Zusammenfassung

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Die Dissertation untersucht die Herausbildung sozialer Präferenzen von Kindern und Jugendlichen. Der Literaturüberblick (Kapitel 2) zeigt, dass soziale Präferenzen teils biologisch fundiert sind (evolutionär entwickelt und vererbbar) und teils durch Sozialisierung enstehen. Dabei sind Kindheit und Jugend sensible Phasen der Herausprägung, da die kognitive Entwicklung in dieser Zeit die notwendige Voraussetzung für moralisches Empfinden bzw. Handeln darstellt. Um die aus Entwicklung und Sozialisierung hervorgehenden Hypothesen zu testen, wird eine Erhebung altruistischer und kooperativer Präferenzen bei deutschen Kindern im Alter von 10 bis 17 Jahren durchgeführt. Deren Ausgestaltung in Form experimenteller Erhebung der sozialen Präferenzen und zusätzlicher nicht-experimenteller Erhebung stellt Kapitel 3 dar. Kapitel 4 zeigt, dass in dieser Altersspanne Altruismus und Kooperation zunehmend wichtig werden während Egoismus und Trittbrettfahren mit zunehmendem Alter seltener beobachtet werden. Individuelle Unterschiede in Form von IQ, Persönlichkeit, Familienhintergrund, Geschlecht und Wohnort zeigen keine bis geringe Zusammenhänge mit den Maßen für altruistische und kooperative Präferenzen auf. Ähnlich bedeutsam wie die Niveauunterschiede in sozialen Präferenzen zwischen Altersgruppen sind Unterschiede zwischen verschiedenen Schulen und auch Schulformen. Diese werden in Kapitel 5 weitergehend untersucht, um die Kausalität der Beziehung zu überprüfen. Es zeigt sich, dass die heterogene Zusammensetzung der Schülerschaft nicht die alleinige Ursache der Abweichungen sozialer Präferenzen zwischen Schulen bzw. Schulformen ist, so dass davon ausgegangen werden kann, dass die spezifischen Schulumwelten zur Herausbildung sozialer Präferenzen in Kindheit und Jugend beitragen.

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