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Die berufliche Integration von Repatriates

Eine Studie zu den Schwierigkeiten von MitarbeiterInnen nach einer Auslandsentsendung und zu den Reintegrationsmaßnahmen von Unternehmen in Deutschland

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Sarah Tonn

Die Autorin beschäftigt sich in ihrer Untersuchung mit der Identifizierung von Schwierigkeiten im Rahmen des Prozesses der Wiedereingliederung von Mitarbeitenden nach einer Auslandsentsendung. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der beruflichen Integration der Repatriates. Denn Studien zeigen, dass die Wechselrate unter der Mitarbeitergruppe der Repatriates im Vergleich zu anderen Mitarbeitenden überdurchschnittlich hoch ausfällt. Im Rahmen einer qualitativen Studie werden Problemfelder der beruflichen Reintegration identifiziert und Reintegrationsmaßnahmen von Unternehmen in ihrer relativen Bedeutung bewertet. Die allgemeine Forschungsfrage lautet: Mit welchen Schwierigkeiten sind Repatriates bei ihrer Rückkehr konfrontiert und welche Hilfestellung leisten Unternehmen in Deutschland?

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5. Schlussbetrachtung

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5.  Schlussbetrachtung

Der Stellenwert der beruflichen Mobilität von Arbeitnehmenden hat aufgrund der Globalisierung und Internationalisierung an Wichtigkeit zugenommen. Dabei spielt nicht nur die Auslandsentsendung eine wichtige Rolle in der unternehmerischen Praxis, sondern auch der Repatriierung von MitarbeiterInnen kommt im Rahmen des steigenden internationalen Wettbewerbs eine erhebliche Bedeutung zu. Das globale Wissen und die Fähigkeiten der RückkehrerInnen können Unternehmen zu einem langfristigen Wettbewerbsvorteil verhelfen, sodass die letzte Phase einer Entsendung sowohl in der unternehmerischen Praxis als auch im Rahmen von Forschungsbemühungen zunehmend Beachtung findet.

Während der Prozess der Auslandsentsendung komplex ist und viele unterschiedliche Themenfelder beinhaltet, thematisiert diese Arbeit speziell die Phase der Wiedereingliederung und liefert damit einen Erkenntnisgewinn bezüglich der letzten Phase einer Auslandsentsendung. Forschungsgegenstand waren dabei die Identifikation von Schwierigkeiten während der Repatriierung und die Betrachtung der unternehmensinternen Reintegrationsmaßnahmen.

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen empirisch Teil. Gegenstand des ersten Teils der Arbeit bildeten u. a. ausgewählte theoretische Konzepte, die zur Erklärung der Phase der Wiedereingliederung herangezogen werden können. Um die Komplexität des Problemfeldes der Wiedereingliederung zu verdeutlichen, wurde des Weiteren ein Rahmenmodell entwickelt, das ebenfalls im theoretischen Teil der Arbeit vorgestellt wurde. Das entwickelte Rahmenmodell erwies sich als zielführend, da dadurch die Repatriierung im Wirkungsgefüge dargestellt werden konnte und zugleich sichergestellt wurde, dass Einflussfaktoren des Individuums, des Unternehmens sowie des Umfeldes in der Darstellung des Problemfeldes Berücksichtigung fanden...

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