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Die Schriftstellerin Zhang Ailing und ihre Studien und Kommentare zum Roman «Der Traum der roten Kammer»

Hangkun Strian

Der Traum der roten Kammer (Hongloumeng) gehört zu den vier Klassikern der chinesischen Literatur und ist heute noch ein lebendiger Bestandteil der chinesischen Kultur. Seit seiner Veröffentlichung im 18. Jahrhundert haben sich Wissenschaftler aus China und der ganzen Welt mit diesem Werk beschäftigt.

Dieses Buch thematisiert die intensive Auseinandersetzung der chinesischen Schriftstellerin Zhang Ailing mit dem Klassiker in ihrem Spätwerk Albtraum der roten Kammer (Hongloumengyan). Mithilfe der Theorien der écriture féminine, des Poststrukturalismus und der kulturellen Identität diskutiert die Untersuchung, ob Zhang Ailings Analyse die ungelösten Fragen der Hongloumeng-Forschung beantworten kann.

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2. Der Kontext von Zhang Ailings Forschungen über den Traum der roten Kammer

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In diesem Abschnitt sollen Zhang Ailings Motivation für den Albtraum, der Gegenstand ihrer Forschungen, der allgemeine Stand der Forschung zu diesem Thema sowie Zhangs Methode beschrieben werden. In der Vergangenheit ist dieser Kontext gar nicht oder nur unzureichend untersucht worden. Zhang Ailing macht es ihren Lesern nicht leicht, denn ihre Vorgehensweise ist alles andere als systematisch, sie verwendet fast keine Fachbegriffe, die Gedankengänge springen von einem Thema zum anderen und sie liefert nur selten Belege für ihre Thesen und Argumente. Ohne einen wissenschaftlichen Rahmen ist es daher nur schwer möglich, die Bedeutung des Albtraums zu erfassen und einzuschätzen.

2.1 Forschungsmotivation von Zhang Ailing

2.1.1 Explizite Motivation: Wunscherfüllung

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