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Sprachliche Strategien der Überzeugung

Metaphern des revolutionären Diskurses, dargestellt am Beispiel Olympe de Gouges’

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Isabelle Catherine Mensel

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Untersuchung der Metaphernprogramme der engagierten Autorin Olympe de Gouges (1748–1793). Diese Studie analysiert mit der Metapher eines der zentralen sprachlichen Mittel, die während des regen politischen Diskurses rund um die Französische Revolution bei der Vermittlung politisch-sozialer Programme eingesetzt wurden. Das Korpus basiert auf nicht-fiktionalen, für den Revolutionsdiskurs prototypischen Textsorten aus dem Zeitraum 1786–1793. Die Untersuchung kombiniert interaktionstheoretische, textfunktionale sowie pragmatisch-kognitive Ansätze und liefert Erkenntnisse zu vermittelten Inhalten, Funktionen und Wirkungen von Metaphern in politischen Texten.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit ist die ungekürzte Fassung meiner im Sommer 2015 von der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn angenommenen Dissertation. Betreut wurde die Studie von Professor Dr. Christian Schmitt, dem ich an dieser Stelle danken möchte. Mein Dank gilt ebenso Frau Professor Dr. Daniela Pirazzini für die Übernahme des Zweitgutachtens.

Während meiner viereinhalbjährigen Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bonner Romanischen Seminar habe ich eine angenehme Arbeitsatmosphäre genossen. All meinen damaligen Kollegen sei dafür gedankt.

Bereits während der Schulzeit reifte in mir der Wunsch, mich wissenschaftlich mit Olympe de Gouges zu beschäftigen. Nach der Lektüre einer der ersten auf Deutsch erschienenen Biographien war mein Interesse geweckt und so ging ich auf Quellen- und Literatursuche, wälzte – damals noch – Zettel- und Buchkataloge. Die Recherche wurde einige Jahre später erheblich erleichtert durch die Digitalisierung größerer Teile von Gouges’ Werk und deren Bereitstellung über Gallica. Diese Entwicklung bedeutete einen Glücksfall, als ich mit der Promotion begann. Das reichhaltige Œuvre dieser leidenschaftlichen Publizistin verlangte eine Fokussierung und so entschied ich mich, Gouges’ nicht-fiktionale Werke zu untersuchen. Gegenstand der Studie sollte die Metapher sein, der ich mich bereits aus linguistischer Perspektive in meiner Staatsexamensarbeit zu den Metaphernprogrammen des rechtsextremen Diskurses in Frankreich (erschienen unter dem Titel Metaphernprogramme der rechtsextremen französischen Wochenzeitung Rivarol) genähert hatte.

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