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Gender im Fokus historischer Perspektiven

«Besonders tüchtig erscheint die holde Weiblichkeit.»

Gabriele Förster

Aus historischer Perspektive wird in diesem Sammelband ein Blick auf Geschlecht bzw. Gender geworfen, wobei unterschiedliche Wissenschaftsdisziplinen zu Wort kommen – die Theologie, die Geschichtswissenschaft, die Germanistik sowie die Erziehungswissenschaft. Die Zeitspanne reicht hierbei vom Mittelalter bis in die Neueste Geschichte. Alle Beiträge sind vor dem Hintergrund der im Herbst 2014 und 2015 stattgefundenen Forschungskolloquien «Gender im Fokus» des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung (IZfG) der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald entstanden.

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Die fremde Prinzessin. Gisela von Bayern (985–1065) als Königin von Ungarn

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Abstract The following analysis of the Hungarian process of Christianization is based on the biography of Gisela of Bavaria (985–1065), contextualizing a woman’s life in early medieval times. The destiny of Gisela after the death of her husband and her return to Bavaria reveals the boundaries that prominent female figures faced in that period of time.

1 Einleitende Worte

„De sagittis hungarorum libera nos domine!“1 – „Vor den Pfeilen der Ungarn befreie uns, oh Herr!“ Dieser Hilfeschrei ergriff ab dem Jahr 900 nahezu den gesamten europäischen Kontinent. Doch wer waren diese Ungarn, welche zum Schrecken ganzer Generationen wurden? Woher kamen sie? Und wie gelang es einer bayrischen Prinzessin, die erste christliche Königin Ungarns zu werden?

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