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Räume der Romania

Beiträge zum 30. Forum Junge Romanistik

Series:

Corinne Fournier Kiss, Nadine Chariatte and Etna R. Krakenberger

Das Konzept des «Spatial Turn», in den 1980er Jahren durch Edward Soja geprägt, drückt das neue Bewusstsein aus, dass der Raum jeder Produktion von Wissen vorausgesetzt ist. Der vorliegende Sammelband knüpft an diese Bewegung von Wiederentdeckung und Aufwertung des Raumes an. Er bringt zum Vorschein, dass der Raum in der Kultur-, in der Literatur- und in der Sprachwissenschaft sowie in der Fachdidaktik immer einen wichtigen Platz eingenommen hat. Dafür greifen die Beiträge beispielsweise literarische Werke von Flaubert, Bassani, Petrarca, Moscona, Corneille, Góngora und Kundera auf, diskutieren Medien wie Film und Werbung und untersuchen Orte des Sprachkontakts und der Sprachentwicklung.

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„La poesía como lugar donde todo es posible“ – Ensoñaciones espaciales y enunciación subjetiva en la lírica de Alejandra Pizarnik y Susana Thénon (Sandra Hettmann)

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Sandra Hettmann

„La poesía como lugar donde todo es posible“ – Ensoñaciones espaciales y enunciación subjetiva en la lírica de Alejandra Pizarnik y Susana Thénon

Abstract Der Artikel untersucht utopische Momente und T/raumentwürfe an ausgewählten Textbeispielen von Alejandra Pizarnik und Susana Thénon und geht der Frage nach, wie sie Ort und Raum der Lyrik als utopischen und emanzipatorischen sowie kontra-hegemonialen Bezugs- und Konvergenzpunkt setzen. Die theoretische Ankerstelle bildet dabei die kritische Diskussion des Paradigmas eines ‚weiblichen‘ Schreibens auf der Folie feministischer Perspektiven. Diese werden vor dem Hintergrund feministischer Strömungen in Lateinamerika verortet. Dabei reflektiert die Auswahl und Juxtaposition der beiden Lyrikerinnen aus Buenos Aires die marginale Position von Susana Thénon in der hispanistischen Literaturgeschichte und leuchtet so den Schatten der bekannteren Alejandra Pizarnik aus. Obwohl sie Zeitgenossinnen waren, könnten Werk und Wirkung dieser herausragenden argentinischen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts kaum unterschiedlicher sein.

1. Acercarse a Alejandra Pizarnik y Susana Thénon

Iluminar las ensoñaciones espaciales y los modos de la enunciación subjetiva en Alejandra Pizarnik (1936–1972) y Susana Thénon (1935–1991) constituye el objetivo central del presente artículo. En particular, se trata de revelar las nociones de los espacios poéticos, imaginarios y anhelados de ambas poetas porteñas. Entre ellas encontramos bastantes similitudes: eran casi de la misma edad, las dos de origen judío y no se consideraban exclusivamente heterosexuales. Además, Pizarnik y Th...

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